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Texa bezieht neue Deutschlandzentrale

| Redakteur: Nick Luhmann

Das fortgesetzte Wachstum von Texa in Deutschland hat seinen Preis: die bisherige Zentrale wurde zu kein. Nun ist der Werkstattpartner umgezogen. Die neue Zentrale ist inklusive Warenlager und Schulungsräumen dreimal so groß wie der bisherige Standort.

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Die neue Texa-Zentrale in Obersulm hat 3.000 Quadratmeter Fläche.
Die neue Texa-Zentrale in Obersulm hat 3.000 Quadratmeter Fläche.
(Bild: Texa)

Texa hat eine neue Deutschland-Zentrale bezogen. Wie der Hersteller von Werkstattgeräten mitteilte, hat der neue Sitz in Obersulm bei Heilbronn nun eine Fläche von 3.000 Quadratmetern. Damit ist der neue Standort dreimal so groß wie die seit dem Jahr 2002 bestehende Niederlassung in Langenbrettach. Die Investition ist die Folge eines wachsenden Geschäfts in Deutschland, dem inzwischen größten Auslandsmarkt für Texa. Das Unternehmen setzt hierzulande rund 26 Millionen Euro im freien Markt und mit den Herstellern um.

Die neue Niederlassung mit 45 Mitarbeitern beherbergt ein Warenlager von mehr als 2.000 Quadratmetern Grundfläche. Viel Wert wurde auf die Schulungsräume zur Ausbildung von Technikern und Mechanikern gelegt, schon immer ein Schwerpunkt von Texa im Rahmen des Projekts „Texa Edu“. Texa Deutschland betreue inzwischen über 25.000 Kunden, berichtete Werner Arpogaus, Gründungsgeschäftsführer der deutschen Division. Darunter sind große Einkaufsgesellschaften ebenso wie die großen Ersatzteillieferanten.

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Bedingt durch das fortlaufende Wachstum habe Texa den bisherigen Firmensitz Schritt für Schritt erweitert, sei zuletzt aber an räumliche Grenzen gestoßen, so Arpogaus. „Die neue Niederlassung ist äußerst wichtig und gibt uns die Basis für weiteres Wachstum.“

Nach strengsten Normen zertifiziert

Texa habe sich in den vergangenen Jahren für die strengsten deutschen automotiven Normen zertifizieren lassen, wie zum Beispiel die TISAX und die VDA 6.3, erinnerte Texa-Präsident Bruno Vianello bei der Einweihungsfeier. Die Früchte dieser Anstrengungen habe das Unternehmen inzwischen geerntet. Unter anderem arbeitet Texa mit der Volkswagen-Gruppe zusammen.

„Durch die gemeinsame Entwicklung von Produkten in Zusammenarbeit mit deutschen Herstellern sind wir sehr gewachsen“, blickte Vianello zurück und verriet ein den Anwesenden ein Geheimnis: „Ich wollte schon immer, dass meine Geräte für die elektronische Diagnose die italienische Genialität und Stil mit der deutschen konstruktiven Qualität und Zuverlässigkeit verbinden.”

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