Thunder Power: Das Grollen kommt näher

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Sie haben den Sprung nach Europa ja schon angekündigt. Machen Sie dies mit einem Importeur oder auf eigene Faust?

Das haben wir noch nicht entschieden, unsere Pläne für Europa stehen noch nicht fest. In China haben wir den Verkauf strikt vom Service getrennt. Das Retail-Geschäft machen wir selbst.

Wie gehen Sie dabei vor?

Wir verkaufen über City-Stores. Das Kaufverhalten der Kunden hat sich in den vergangenen zehn Jahren völlig verändert. Wenn der Kunde heute in den Showroom kommt, dann weiß er bereits, was er will. Er braucht nicht mehr die klassische Beratung wie in einem traditionellen Autohaus. Er sucht Sicherheit und ein Einkaufserlebnis. Das bekommt er in einem Brand Center.

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Gilt dies auch für ihre Europa-Pläne?

Wir verfolgen auch in Europa die gleiche Strategie. Wie wir sie im Einzelnen ausgestalten, muss sich erst noch zeigen.

In China gehen Sie nach dem City-to-City-Konzept vor, Sie wollen in einem ersten Schritt in die großen Städte. Gilt dies auch für Europa?

In China wollen wir im ersten Jahr in den zehn wichtigsten Städten mit 25 Standorten vertreten sein. Einen ähnlichen Ansatz verfolgen wir auch in Europa. Allerdings haben wir uns noch nicht auf eine genaue Zahl festgelegt.

Werden Sie die Standorte selbst aufbauen oder mit Händlern zusammenarbeiten?

Das haben wir noch nicht festgelegt.

Der Vertrieb ist die eine Seite, der Service die andere. Wie sehen hier die Pläne aus?

Beim Service setzen wir auf ein Franchisesystem.

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