Tire Cologne soll die Gamescom der Reifenbranche werden

Fachinformationen und Entertainment müssen sich nicht ausschließen

| Autor: Jan Rosenow

Koelnmesse-GF Gerald Böse (Mitte) und BRV-Präsident Stephan Helm beantworten die Fragen von Moderatorin Maxi Sarwas.
Koelnmesse-GF Gerald Böse (Mitte) und BRV-Präsident Stephan Helm beantworten die Fragen von Moderatorin Maxi Sarwas. (Bild: Rosenow/»kfz-betrieb«)

Nach ihrer erfolgreichen Premiere 2018 steht im nächsten Jahr nun die zweite Auflage der Fachmesse The Tire Cologne an: Und die Vermarktung der Ausstellungsflächen scheint gut voranzugehen. Die Organisatoren – die Koelnmesse als Veranstalter und der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk (BRV) als ideeller Träger – zeigten sich bei einer Pressekonferenz im Oktober in Köln sehr zufrieden mit dem Zwischenstand. Nach Aussage von Gerald Böse, Geschäftsführer der Koelnmesse, haben bereits 350 Aussteller gebucht. 80 Prozent der Gesamtfläche von 2018 sind schon vermietet. Zum Vergleich: 2018 waren es 533 Aussteller.

Vom 9. bis 12. Juni 2020 präsentieren sich in den Messehallen rechts des Rheins die 20 größten Reifenhersteller der Welt, darunter alle Premiummarken. Neben der Ausstellung gibt es Aktionsflächen, beispielsweise zur Demonstration der WDK-gerechten Reifenmontage, sowie Diskussionsrunden und Vorträge zu Themen, die den Reifenfachhandel bewegen – wie die Digitalisierung und die Personalsuche. Die Sonderschau „Future Mobility“ zeigt Fahrzeugkonzepte für die Zukunft, die auf einem Fahrparcours ausprobiert werden können.

Die Fachbesucher auch emotional erreichen

Trotz der negativen Bilanz der IAA im September in Frankfurt am Main sehen die Kölner kein generell nachlassendes Interesse an Präsenzmessen – im Gegenteil. „Weltweit wächst der Messemarkt“, betont Gerald Böse. Sein Rezept für die Tire Cologne lautet: „Eine Messe muss die Besucher auch emotional erreichen. Business und Entertainment können durchaus miteinander verbunden werden. Wir orientieren uns hier beispielsweise an der Gamescom.“ Die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele wird ebenfalls von der Koelnmesse veranstaltet.

Die Digitalisierung sieht der Manager denn auch nicht als Bedrohung, sondern nutzt sie aktiv. Die Koelnmesse will aus ihren Besuchern eine ganzjährige Community machen. Als Anreiz dient beispielsweise der Onlinetest „Fit for Future“, mit dem Reifenfachbetriebe ihre Zukunftsfähigkeit feststellen können. Der Fragebogen geht demnächst auf der Website der Messe online.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46198501 / Technik)

Plus-Fachartikel

BDK: „Wir sehen uns als eine Alternative“

BDK: „Wir sehen uns als eine Alternative“

Die neue Plattform „Juhu Auto“ ist Teil der Digitalisierungsoffensive der BDK, die darauf abzielt, den Handel zu stärken. Dr. Hermann Frohnhaus, Sprecher der Geschäftsführung der BDK, spricht über den strategischen Ansatz von „Juhu Auto“. lesen

Facebook-Marketplace: Alternative am Anfang

Facebook-Marketplace: Alternative am Anfang

Autoinserate im Onlinenetzwerk: Seit rund einem Jahr können Händler auch auf Facebook strukturiert Fahrzeuge inserieren. Dafür arbeitet die Plattform mit einer Reihe von Partnern zusammen. Mit Kennzahlen hält sich Facebook allerdings zurück. lesen