Weltpremiere Toyota Aygo X sorgt für frischen Wind im A-Segment

Autor Julia Mauritz

Mit dem stylischen Aygo X will sich Toyota ordentlich Marktanteile im schwächelnden Kleinstwagensegment sichern. Elektrifiziert hat der japanische Hersteller sein Einstiegsmodell für den europäischen Markt dabei nicht.

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Den Marktstart des Aygo X hat Toyota noch nicht offiziell bekannt gegeben.
Den Marktstart des Aygo X hat Toyota noch nicht offiziell bekannt gegeben.
(Bild: Toyota)

Während sich viele Hersteller aus Rentabilitätsgründen längst von ihren Kleinstwagen verabschiedet haben, setzt Toyota mit dem neuen Aygo X (Cross) ein Ausrufezeichen im A-Segment. Das Crossover-Modell wurde in Europa entwickelt und wird als klassisches Stadtauto vermarktet. Als besondere Stärken des Aygo-Nachfolgers, der zu Preisen ab 15.390 Euro startet, nennt Toyota dessen kompakte Abmessungen, seine Wendigkeit, das emotionale Design und die geringen Betriebskosten.

„Das A-Segment spielt für uns eine bedeutende Rolle. In dieser Klasse konnten wir in der Vergangenheit viele neue Kunden für Toyota gewinnen und haben unsere Mission erfüllt, jedem Käufer die für ihn passende Mobilitätslösung anzubieten“, betonte Andrea Carlucci, Vicepresident Product & Marketing, Toyota Motor Europe auf der Weltpremiere des Aygo X. Wann genau das Modell eingeführt wird, gab der Hersteller bei der Weltpremiere nicht bekannt.

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Erhältlich sein wird der zweifarbig lackierte Kleinstwagen, den es optional auch mit einem versenkbaren Faltverdeck geben wird, lediglich als Benziner und nicht mit einem Hybridantrieb, wie es bei den anderen Modellen des japanischen Herstellers der Fall ist. Zum Einsatz kommt ein Dreizylinder mit 1,0 Liter Hubraum. Den Kraftstoffverbrauch gibt Toyota, im WLPT-Zyklus gemessen, mit 4,7 bis 5,4 Litern an, die CO2-Emissionen mit 107 bis 122 g/km.

Das A-Segment-Modell basiert auf Toyotas GA-B-Plattform, die bereits das Fundament für den Yaris und den Yaris Cross liefert. Toyotas neues europäisches Einstiegsmodell ist nur 3,7 Meter lang, dafür aber Crossover-typisch 1,7 Meter breit und gut 1,5 Meter hoch. Er steht auf bis zu 18 Zoll großen Rädern. Den Wenderadius gibt Toyota mit 4,7 Metern an. Der Kofferraum schluckt 231 Liter. Die erhöhte Sitzposition im Aygo X hält Toyota gerade im urbanen Umfeld für wichtig, um Radfahrer und Fußgänger leichter zu erkennen.

Zahlreiche aktive Sicherheitssysteme

Zu den Highlights bei den aktiven Sicherheitssystemen, die serienmäßig verbaut sind, zählen ein Pre-Crash-System, das auch bei höheren Geschwindigkeiten eingreift, und eine monokulare Frontkamera, die Toyota mit einem Millimeterwellen-Radarsystem kombiniert. Die Fußgängererkennung funktioniert erstmals bei Tag und bei Nacht, die Radfahrererkennung bei Tag. Ebenfalls mit an Bord des Stadtautos sind eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, ein Spurhalteassistent und ein Notfall-Lenkassistent.

Zu den Komfortfunktionen zählen eine Smartphone-App, die es ermöglicht, aus der Ferne unterschiedliche Fahrzeugparameter abzufragen, wie etwa Warnmeldungen oder den Füllungsgrad des Benzintanks, den Standort des Wagens zu ermitteln oder die eigene Fahrweise in Bezug auf Kraftstoffverbrauch und Effizienz zu analysieren. Ebenfalls ab Werk verbaut sind das neun Zoll große Touchscreen und eine Ambientebeleuchtung im Innenraum. Smartphones lassen sich via Android Auto oder Apple Car Play kabellos einbinden und aufladen. Die Fahrer erhalten zudem im Aygo X Echtzeit-Verkehrsinformationen. Neue Funktionen und Software-Updates spielt Toyota dabei automatisch „over the Air‘‘ auf.

Wert gelegt hat Toyota bei der Entwicklung seines Einstiegsmodells neben der Sicherheit auch auf eine möglichst geringe Geräuschkulisse im Innenraum und ein hochwertiges Audiosystem. Letzteres stammt von JBL und besitzt einen 300 Watt starken Verstärker, vier Lautsprecher und einen Subwoofer im Kofferraum – mit Blick auf die junge, urbane Zielgruppe, die man mit dem auffällig designten Crossover-Modell erreichen will, ist das sicher keine schlechte Idee.

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