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Toyota C-HR: Hinterrad kann sich lösen

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Toyota hat einen Rückruf für den C-HR gestartet. Bei über 1.500 in Deutschland registrierten Crossover-Modellen wurden die Radlager der hinteren Achse unter Umständen nicht mit dem erforderlichen Drehmoment befestigt.

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Toyota hat einen Rückruf für den C-HR gestartet.
Toyota hat einen Rückruf für den C-HR gestartet.
(Bild: Toyota)

Toyota ruft in Europa etwa 18.000 Einheiten des Typ C-HR zurück, die in diesem Jahr zwischen dem 18. Juni und dem 28. August vom Band liefen. Bei den Crossover-Modellen bestehe die Möglichkeit, dass die Schrauben, mit denen die linken und rechten Radlager am Radlagerträger der Hinterachse befestigt sind, während der Produktion mit einem unzureichenden Drehmoment angezogen wurden. Dies erklärte ein Sprecher von Toyota Deutschland auf Anfrage.

„Eine herausfallende Schraube könnte die Bremsanlage beschädigen oder es könnte zum Ablösen des Hinterrades kommen“, sagte er. Die Prüfung und gegebenenfalls Erneuerung von Bauteilen nimmt seinen Worten zufolge 0,2 bis 2,3 Stunden in Anspruch, je nach erforderlichen Arbeitsumfang. Im Rahmen des Rückrufs „18SMD-092“ müssen in Deutschland 1.523 Fahrzeuge in die Toyota-Werkstatt. Eine Markierung reparierter Fahrzeuge erfolgt nicht. Die Durchführung wird lediglich im Garantiesystem beim Hersteller gespeichert.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist