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Toyota Verso: Neuer Name, neuer Look

| Redakteur: Julia Mauritz

Nicht nur den Namen seines erfolgreichen Kompakt-Vans hat Toyota geändert, sondern auch die inneren und äußeren Werte. Das Fahrzeug ist optisch dynamischer geworden und bietet den Insassen noch mehr Komfort.

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Der Corolla Verso war ein klassisches Familienauto. Der neue Verso soll auch Paare ansprechen, die ein variables Fahrzeug für ihre Freizeitaktivitäten suchen.
Der Corolla Verso war ein klassisches Familienauto. Der neue Verso soll auch Paare ansprechen, die ein variables Fahrzeug für ihre Freizeitaktivitäten suchen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Schlicht Verso hat Toyota den Nachfolger des erfolgreichen Corolla Verso genannt. Mit dem neuen Namen will der Hersteller nach eigenen Angaben unterstreichen, dass der neue Verso im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf einer eigens für ihn entwickelten Plattform aufbaut und eine eigenständige Konstruktion darstellt.

Überzeugen soll der Verso die potenziellen Käufer vor allem durch sein „Dynamic-Lounge-Konzept“: Das Fahrzeug ist laut Hersteller vielseitig und variabel wie ein Van und bietet den Komfort, das Design und die Dynamik einer Limousine.

Im Handel erhältlich ist der neue Kompakt-Van seit dem 25. April zu Preisen ab 21.500 Euro. Europaweit will Toyota 57.000 Einheiten des neuen Verso verkaufen. Der Importeur rechnet damit, dass Familien rund 57 Prozent der Käufer ausmachen werden. Daneben erwartet Toyota eine zunehmende Zahl von Paaren als Käufer, deren Kinder den gemeinsamen Haushalt bereits verlassen haben. Diese Zielgruppe macht nach Herstellerangaben 28 % der potenziellen Käufer aus.

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Komplett neu gestaltet und aufgefrischt hat Toyota den Innenraum des Verso. Auch das Easy-7-Sitzkonzept hat der Hersteller in Hinblick auf einen höheren Sitzkomfort und eine größere Beinfreiheit überarbeitet. Es bietet 32 verschiedene Sitzkombinationen. Auch in der zweiten und dritten Reihe kommen Einzelsitze zum Einsatz, die sich leichter verstellen und in der zweiten Sitzreihe auch in Längsrichtung verschieben lassen.

Wenn alle sieben Sitze aufgestellt sind, beträgt das Kofferraumvolumen immer noch 178 Liter. Klappt man alle Sitze um, entsteht ein ebener Ladeboden von beachtlichen 1,83 Litern Länge und 1,59 Metern Breite.

Die Liste der serienmäßigen passiven Sicherheitsausstattung ist lang: Sie umfasst sieben Airbags, ein Schleudertrauma-Schutzsystem inklusive aktiver Kopfstützen vorne und eine energieabsorbierende Motorhaube, die Fußgänger besser schützen soll. Das aktive Sicherheitspaket umfasst ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung, einen Bremssassistenten, eine Traktionskontrolle und ein Fahrzeugstabilitätsprogramm. Mit an Bord ist auch eine Berganfahrhilfe.

Geringerer Verbrauch trotz Leistungszuwachs

Insgesamt stehen fünf Motoren zur Wahl – zwei Benzinmotoren und drei Dieselaggregate, nämlich ein 2,0-Liter-Common-Rail-Dieselmotor mit 93 kW/126 PS, ein 2,2-Liter-Dieselmotor mit 110 kW/150 PS und ein 2,2-Liter 130 kW/177 PS. Alle Modelle erfüllen die kommende Euro-5-Abgasnorm. Der 150 PS starke 2,2-Liter-Motor ist optional mit einer neuen Sechsstufen-Automatik erhältlich. Völlig neu entwickelt hat Toyota die beiden Benzinaggregate mit 1,6 und 1,8 Litern Hubraum. Im Vergleich zum 1,6-Liter-Motor des Vorgängers Corolla Verso ist die Leistung des schwächeren Benziners um 22 PS auf 97 kW/132 PS gestiegen. Den durchschnittlichen Verbrauch gibt Toyota mit 6,7 Litern an. Der neue 1,8-Liter-Benziner leistet 108 kW/147 PS – das sind 18 PS mehr als beim Vorgänger. Der Verbrauch liegt bei 6,9 Litern je 100 Kilometer. Sieben Liter sind es beim optional erhältlichen Multidrive-S-Getriebe.

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