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Trailer-Hersteller Krone erweitert und verjüngt Führung

Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Andreas Grimm

Die zunehmende Internationalisierung der Krone-Gruppe schlägt sich in einer erweiterten Führungsmannschaft nieder. Zudem wird ab dem kommenden Jahr ein neuer Vorstandschef den Nutzfahrzeugkonzern leiten.

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Das neue Führungsteam der Krone-Holding: David Frink (li.) und Bernard Krone.
Das neue Führungsteam der Krone-Holding: David Frink (li.) und Bernard Krone.
(Bild: Krone)

David Frink übernimmt zum Jahreswechsel die Führung der Krone-Gruppe. Der 46-Jährige folgt an der Spitze des Unternehmens aus dem Emsland, das im Nutzfahrzeugbau und der Landmaschinentechnik aktiv ist, auf den langjährigen Vorsitzender des Vorstandes Alfons Veer. Dieser zieht sich nach 16 Jahren altersbedingt aus dem aktiven Geschäft zurück und wechselt nach Unternehmensangaben in den Aufsichtsrat der Bernard Krone Holding SE & Co. KG.

Frink war bereits seit Anfang 2018 als Finanzchef der Krone Gruppe tätig ist. Seit dem 1. Oktober 2019 verantwortet Frink zudem auch die Landmaschinensparte in der Holding. Im Zuge dieser Personalie wurde das Krone-Führungsteam erweitert. So ist Stefan Binnewies im Vorstand der Krone Holding als Chief Operating Officer (COO) tätig. Der 48-Jährige verantwortet die Nutzfahrzeugsparte in der Holding sowie die Konzernbereiche strategischer Einkauf, Investitionen, Personal und Recht. Zuvor war Binnewies neun Jahre für die Jungheinrich AG tätig, zuletzt als Geschäftsführer der Jungheinrich Logistiksysteme.

Ebenfalls neu in der Krone Holding ist Ole Klose. Der 53-Jährige wird als Mitglied der Geschäftsleitung (mit Prokura) für die Konzernbereiche Treasury, Steuern, Absatzfinanzierung Versicherungen sowie Beteiligungen verantwortlich sein. Zuvor war Ole Klose 16 Jahre für das Bankhaus Lampe tätig, zuletzt unter anderem als Geschäftsführer der Lampe Investment Management. Mit den beiden neuen Führungskräfte will Bernard Krone, Geschäftsführender Gesellschafter der Krone Holding, nicht zuletzt weiteres Know-how für die Internationalisierung und weitere Expansion in die Unternehmensführung holen.

Die Krone-Gruppe geht auf eine im Jahr 1906 gegründete Maschinenfabrik zurück, die nach 1945 stark wuchs. Überregional bekannt wurde das Unternehmen erst ab den 1960er Jahren für seine 1964 begonnene Produktion von Aufbauten für Lastwagen und landwirtschaftliche Kipper. Heute ist das Nutzfahrzeugunternehmen mit einem Umsatz von annähernd 2 Milliarden Euro in weltweit 40 Ländern aktiv.

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