TÜV-Report 2020: Das sind die besten Gebrauchten

Mercedes GLC schneidet am besten ab

| Autor: sp-x/ys

Der TÜV hat den Mercedes GLC zum Mängelzwerg unter den dreijährigen Fahrzeugen gekürt.
Der TÜV hat den Mercedes GLC zum Mängelzwerg unter den dreijährigen Fahrzeugen gekürt. (Bild: Daimler)

Der TÜV-Report gibt jährlich Aufschluss darüber, welche Fahrzeugmodelle bei der Hauptuntersuchung der verschiedenen TÜV-Organisationen am besten abschneiden und welche am häufigsten Mängel aufweisen. Und wieder einmal zeigen Fahrzeuge aus süddeutschen Landen gesunde Abwehrkräfte in ihrem Alterungsverhalten.

Zum Mängelzwerg bei den dreijährigen Prüflingen kürte der TÜV den Mercedes GLC. Das SUV bringt es bei seiner ersten Untersuchung auf eine Beanstandungsquote von lediglich 2,17 Prozent. Doch der Abstand zu den folgenden Zwergen fiel denkbar knapp aus: Mercedes SLK und Porsche 911 belegen beide gleichauf mit 2,20 Prozent den zweiten Rang. Bei allen anderen Altersklassen heißt der Sieger Porsche 911: bei den Fünfjährigen der Typ 991 und bei den Folgeuntersuchungen bis zu den Elfjährigen der Typ 997.

Die deutschen Autobauer schlagen sich insgesamt wacker. Bei den Dreijährigen findet sich unter den Top 10 sechs Mal ein Mercedes (GLC, SLK, A-, B-, C- und E-Klasse), der Porsche 911 und zwei Mal ein Audi. Als einziges Importmodell schaffte es der Mazda CX-3 mit Rang 6 in die Top Ten.

Mercedes hält auch das Zepter bei den dreijährigen Klassenbesten fest in der Hand. Die Beanstandungsquote liegt in dieser Gruppe zwischen 2,17 und 4 Prozent. Alle Klassensieger zeigt die folgende Bildergalerie:

Als Klassenschlechteste listen die Prüfer in derselben Altersklasse Dacia Duster (SUV), Citroën Berlingo (Van), Dacia Logan (Kompaktklasse), Ford Mondeo (Mittelklasse), Fiat Punto (Kleinwagen) und Ford Ka (Mini) auf. Die Quote bewegt sich hier zwischen 9,1 und 13,6 Prozent. Bei den elfjährigen Fahrzeugen brachten es Dacia Logan und Chevrolet Matiz als Schlusslichter auf eine Beanstandungsrate von satten 43,1 Prozent. Der Bericht merkt an, dass die beiden Autobauer über alle Altersklassen hinweg deutlich Federn lassen.

Für den Report hat der TÜV die Ergebnisse von rund neun Millionen zwischen Juli 2018 und Juni 2019 durchgeführten Hauptuntersuchungen unter 237 verschiedenen Fahrzeugmodellen herangezogen.

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