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TVR geht mit Griffith auf Porsche-Jagd

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Grimm

Kleinserienhersteller haben es im globalen Automarkt schwer, doch einige Marken kommen immer wieder. So wie die britische TVR. Ein gutes Jahrzehnt nach dem Ende meldet sich die Sportwagenschmiede zurück.

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Lebenszeichen nach zehn Jahren: Der britische Sportwagenbauer TVR will Ende 2018 mit dem Griffith zurückkommen.
Lebenszeichen nach zehn Jahren: Der britische Sportwagenbauer TVR will Ende 2018 mit dem Griffith zurückkommen.
(Bild: TVR)

TVR atmet wieder. Elf Jahre nach dem Produktionsende in Blackpool hat nun ein britisches Konsortium unter Leitung von Les Edgar die Marke wiederbelebt. Als erstes Lebenszeichen hat die Sportwagenschmiede den Griffith vorgestellt, ein deutlicher Hinweis auf bessere Zeiten in der Vergangenheit. Ende 2018 soll der Sportwagen zum Preis von umgerechnet rund 100.000 Euro auf den Markt kommen.

Optisch ist der Griffith ein klassisches Sportcoupé mit langer flacher Schnauze und weit nach hinten versetzter Fahrgastzelle. Ein wenig erinnern die Proportionen an einen Toyota GT86, doch ist der modern gezeichnete Zweisitzer eine durchaus eigenständige Erscheinung. Besonders cool: Die an den Kotflügel seitlich austretenden Auspuffendrohre. Aufregend ist auch die Heckansicht mit mächtigem Diffusor, stehendem Heckflügel und großen Luftöffnungen unter den sichelförmigen Rückleuchten.

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Die starke Optik ist keineswegs übertrieben, denn angetrieben wird der Griffith von einem 5,0-Liter-V8 aus dem Ford Mustang, der von Cosworth verfeinert wurde. Das Aggregat bringt über 500 PS an die Hinterachse und erlaubt eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in rund vier Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit über 320 km/h angegeben.

TVR verspricht zudem eine steife, in Teilen aus Carbon-Elementen gefertigte Karosserie, die ein niedriges Gewicht von 1.250 Kilogramm erlaubt. Vorteilhaft für die Fahrdynamik sind außerdem eine Gewichtsverteilung von 50:50 auf die Achsen sowie das aufwändige Aero-Design, das Fahrstabilität auch bei hohen Geschwindigkeiten garantieren soll.

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