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Uber vermeldet Tausende Übergriffe

Autor / Redakteur: dpa / Viktoria Hahn

Der Fahrdienst-Vermittler hat vermeldet, dass es im Zusammenhang mit dem Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren zu mehreren Tausend sexuellen Übergriffen in den USA gekommen ist. 464 davon seien Vergewaltigungen gewesen, die meisten Opfer waren weiblich.

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Uber sorgt mal wieder für negative Schlagzeilen.
Uber sorgt mal wieder für negative Schlagzeilen.
(Bild: uber / uber / Stock Catalog / CC BY 2.0 / CC BY 2.0)

Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat in den vergangenen zwei Jahren fast 6.000 sexuelle Übergriffe in den USA gemeldet bekommen. 464 davon seien Vergewaltigungen gewesen, heißt es in dem am Donnerstag vorgelegten ersten Bericht dieser Art des US-Unternehmens. Außerdem kamen dem Report zufolge im Zeitraum 2017 bis 2018 19 Menschen bei Überfällen ums Leben.

Die Opfer der gemeldeten sexuellen Übergriffe waren dem Bericht zufolge vornehmlich weibliche Fahrgäste. 7 Prozent der Opfer seien Fahrer gewesen. Der US-Sender CNN schrieb, Uber habe den Bericht veröffentlicht, nachdem CNN vor mehr als einem Jahr selbst Ermittlungen zu sexuellen Übergriffen und Missbrauch während Fahrten mit dem Mitfahrdienst angestellt hatte.

Uber betont aber, 99,9 Prozent aller Fahrten seien ohne Probleme verlaufen. Nicht zuletzt habe man in den vergangenen zwei Jahren mehr Instrumente geschaffen, um die Sicherheit für Fahrer und Mitfahrer zu erhöhen sowie 44.000 Fahrer abgelehnt.

Fahrdienst-Vermittler ist international umstritten

Alleine in den USA liefen in den beiden untersuchten Jahren täglich gut drei Millionen Fahrten über Uber, teilte das seit Mai börsennotierte Unternehmen weiter mit. 2019 sei die Zahl auf täglich fast vier Millionen gestiegen. Seit Jahren krempelt Uber die Transport-Branche um.

Weltweit ist der Fahrdienst in gut 700 Städten aktiv, er ist allerdings auch umstritten. Beispielsweise in London hatte Uber zuletzt seine Lizenz verloren, weil die Transportbehörde dem Fahrdienst-Vermittler die Gefährdung von Fahrgästen vorwarf.

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