Automatisierter Service Fleißiges Bienchen

Von Steffen Dominsky 5 min Lesedauer

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Nicht Nektar, aber jede Menge Bilder und Daten sammelt Maia ein. Auf der Automechanika 2024 erstmals vorgestellt, macht Mahas Erfindung erste Flug- bzw. Rollversuche. Wir haben dem Service-Roboter in freier Wildbahn über die Kameraschulter geschaut.

Maia aus dem Hause Maha ist der erste Werkstattroboter, der künftig diverse Servicearbeiten autonom erledigen können soll.(Bild:  Dominsky – VCG)
Maia aus dem Hause Maha ist der erste Werkstattroboter, der künftig diverse Servicearbeiten autonom erledigen können soll.
(Bild: Dominsky – VCG)

Viele Menschen legen am Tag nur 2.000 Schritte zurück – rund zwei Kilometer. Und das bei einer Körpergröße von durchschnittlich 1,73 Meter. Deutlich ambitionierter agiert da eine Spezies, deren „Produkt“ viele regelmäßig zum Frühstück genießen: die Honigbiene. Sie legt rund den doppelten Weg zurück, bei gerade mal einem Zentimeter Körpergröße. Zudem macht so eine Biene nicht nur richtig Strecke, sie sammelt dabei auch noch fleißig Nektar.

Fleißig Prüf- und Servicearbeiten durchführen und dabei selbstständig Meter machen soll auch Maia. 2024, auf der Automechanika, hat Maha seine „Superbiene“ erstmals vorgestellt. Mit seinem revolutionären Konzept eines Service-Roboters hat das Unternehmen aus Haldenwang neben jeder Menge staunender Blicke und nickender Anerkennung auch Auszeichnungen geerntet. Vor allem aber hat es unmissverständlich klargemacht, wohin sich Unternehmen in Deutschland allgemein, und Maschinenbauer im Speziellen, entwickeln müssen, möchten sie als solche überleben bzw. auch künftig noch Relevanz haben: gewaltig nach vorn.