Digitalisierung Verschlafen Sie es nicht

Viele freie Werkstätten schieben die Digitalisierung von Kundenkontakten und Werkstattprozessen vor sich her. Dabei stehen längst alle Rezepte und Werkzeuge bereit. Warum sie es genau jetzt anpacken sollten.

(Bild: © pathdoc - stock.adobe.com)

Noch streiten sich Berater und Analysten darüber, was die Corona-Pandemie in Sachen Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft bewirkt hat. War sie nun ein Katalysator und hat diese ominöse Digitalisierung beschleunigt, oder ist das Gerede darüber heiße Luft? Für die freien Werkstätten lässt sich diese Frage eindeutig beantworten. Neun von zehn Unternehmern gaben bei einer aktuellen Branchenindexbefragung von »kfz-betrieb« an, dass die Krise keinen Einfluss auf die Digitalisierung ihres Betriebs gehabt habe.

Offenbar erkennen viele freie Werkstätten keinen Nutzen darin, sich auf die digitale Zukunft einzustellen. Das trifft nahezu auf jeden Geschäftsbereich zu – eine übergeordnete Strategie fehlt. Angesicht dieser Entwicklungen scheinen die unzähligen Warnungen verschiedenster Akteure des Independent Aftermarket (IAM) angebracht und verständlich: Sie gehen davon aus, dass sie und schlussendlich auch ihre Partnerwerkstätten vom künftigen Servicemarkt ausgeschlossen werden.

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group