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Vier Jahre Haft für Möchtegern-Sportwagenhersteller

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Per Pressemitteilung pries ein Österreicher im vergangenen Sommer sein angebliches Hypercar mit 1.325 PS an. Investoren gaukelte er eine große Nachfrage nach dem Auto vor und erhielt so fast eine Million Euro. Das Problem: Das Projekt war ein Schwindel.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Das Projekt war Traum und Schwindel zugleich. Ein 37-jähriger Unternehmer aus Österreich, der mit einem „Hypercar“ in die Automobilgeschichte eingehen wollte, muss wegen schweren Betrugs vier Jahre in Haft. Gegen das am Donnerstag gesprochene Urteil des Wiener Landgerichts legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein.

„1.325 PS treffen auf 1.300 kg Leergewicht und lassen den Traumwagen in nur 2,47 Sekunden von Null auf Hundert jagen“, versprach der geständige Angeklagte im Sommer 2018 in einer Pressemitteilung. Erst jenseits von Tempo 400 sollte Schluss sein.

Zur Verwirklichung des Projekts fehlte es aber hinten und vorn an Geld. Um die Finanzierung sicherzustellen, verwies der 37-Jährige vor Investoren auf angebliche prominente Kaufinteressenten für seinen Prototyp – und zog ihnen so fast eine Million Euro aus der Tasche.

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