Deutscher Werkstattpreis Vögeli hat die Prozesse im Griff

Von Konrad Wenz und Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Der Bonner Betrieb startete als K&L-Unternehmen. Mit der Schadensteuerung kamen das Wachstum und die konsequente Ausrichtung auf funktionierende Prozesse. Diese Erfahrungen übertrug Unternehmer Dirk Vögeli auf das Servicegeschäft und landete unter den zehn Top-Betrieben beim Deutschen Werkstattpreis 2021.

Die Prozesse bei IRS Vögeli in Bonn sind beeindruckend.
Die Prozesse bei IRS Vögeli in Bonn sind beeindruckend.
(Bild: Wenz)

Schon auf den ersten Blick erkennt man bei der Bonner Werkstatt IRS Vögeli deutliche Unterschiede zu üblichen freien Werkstätten. Das kommt zum einen durch die starke Fokussierung auf das Unfallschadengeschäft, zum anderen macht die beeindruckende Größe des Betriebs den Unterschied.

Dirk Vögeli hat das Unternehmen 1998 übernommen – sein Vater hatte das Unternehmen vor rund 60 Jahren gegründet und musste gesundheitlich kürzertreten. Damals war das Unternehmen schon in der Schadensteuerung unterwegs, als einer der Pilotbetriebe der HUK Coburg. Der Unternehmensumsatz in diesem Bereich stieg schnell und beständig, was Vögeli dazu veranlasste, sich nach einem Grundstück für einen Betriebsneubau umzuschauen. Im Jahr war 2012 war es soweit – der neue Betrieb in Bonn konnte bezogen werden.