Kfz-Gewerbe Hessen Treffen mit Vorsitzendem des Verkehrsausschusses

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

Vertreter des Landesverbands des Kfz-Gewerbes Hessen trafen sich mit Tarek Al-Wazir im Offenbacher Bildungszentrum. Der Vorsitzende des Bundestagsverkehrsausschusses stellte sich dort dem fachlichen Austausch.

Mit einem gemeinsamen Foto endete der Besuch im Bildungszentrum der Kfz-Innung Offenbach. Die Vertretenden des Kfz-Gewerbes dankten Tarek Al-Wazir für sein Interesse an den Anliegen der Branche und den konstruktiven Dialog über die Zukunft von Mobilität, Ausbildung und Fachkräftesicherung.(Bild:  Kfz-Gewerbe Hessen)
Mit einem gemeinsamen Foto endete der Besuch im Bildungszentrum der Kfz-Innung Offenbach. Die Vertretenden des Kfz-Gewerbes dankten Tarek Al-Wazir für sein Interesse an den Anliegen der Branche und den konstruktiven Dialog über die Zukunft von Mobilität, Ausbildung und Fachkräftesicherung.
(Bild: Kfz-Gewerbe Hessen)

Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages, Tarek Al-Wazir, hat am 17. Juni das Bildungszentrum der Kfz-Innung Offenbach besucht. Im thematischen Mittelpunkt standen die Zukunft der Mobilität, die Fachkräftesicherung im Kfz-Gewerbe sowie aktuelle verkehrs- und bildungspolitische Herausforderungen.

Begrüßt wurde Al-Wazir von Michael Kraft, Präsident des Landesverbandes Hessen des Kfz-Gewerbes und Vizepräsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).

In seiner Ansprache betonte Kraft die zentrale Rolle des Kfz-Gewerbes für die Mobilität in der Region und die Bedeutung einer praxisnahen Verkehrspolitik. Er verwies darauf, dass alleine in Stadt und Landkreis Offenbach rund 250 Kfz-Betriebe mit etwa 3.000 Beschäftigten für die tägliche Mobilität sorgen und jährlich rund 100 junge Menschen in den automobilen Berufen ausgebildet werden. „Die Mobilitätswende wird nur gelingen, wenn politische Ziele, technologische Innovationen und handwerkliche Kompetenz zusammenwirken. Moderne Fahrzeuge brauchen hervorragend ausgebildete Fachkräfte – genau diese Menschen bilden wir hier aus“, erklärte Kraft.

Austausch zum „Recht auf Reparatur“

Im Rahmen des fachpolitischen Austauschs wurden mehrere für das Kfz-Gewerbe zentrale Themen vorgestellt und diskutiert. Jürgen Hasler, Hauptgeschäftsführer des ZDK, erläuterte die Bedeutung des „Rechts auf Reparatur“ für Verbraucherinnen und Verbraucher, freie Werkstätten und die nachhaltige Nutzung von Fahrzeugen. Anschließend stellte Dominik Lutter, Leiter der Technikabteilung des ZDK, aktuelle Überlegungen zur Reform der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) vor und ging auf deren Auswirkungen für Betriebe und Fahrzeughalter ein.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung in der beruflichen Bildung. Joachim Kuhn, Geschäftsführer des Kfz-Landesverbandes Hessen, zeigte auf, wie moderne Ausbildungsformate und digitale Lernmethoden dazu beitragen, junge Menschen auf die Anforderungen einer sich rasant wandelnden Automobilbranche vorzubereiten.

Im anschließenden offenen Austausch diskutierten die Teilnehmenden über die Anforderungen bei der Entwicklung hin zur Elektromobilität, den steigenden Qualifizierungsbedarf in den Werkstätten sowie die Rahmenbedingungen für eine insgesamt erfolgreiche Transformation des Verkehrssektors.

Moderne Ausbildungsstätte für neue Technologien

Bei der Besichtigung der Ausbildungswerkstätten des Bildungszentrums erhielt Al-Wazir Einblicke in die praktische Ausbildung angehender Kfz-Mechatronikerinnen und Kfz-Mechatroniker. Gemeinsam mit Auszubildenden wurden moderne Diagnoseverfahren, digitale Werkstatttechnik und aktuelle Fahrzeugtechnologien vorgestellt. Al-Wazir zeigte sich offen für die Themen des Kfz-Gewerbes. Er werde diese mit den zuständigen Gremien besprechen, versprach er. Der Besuch habe deutlich gemacht, wie wichtig eine enge Verbindung zwischen Politik, Wirtschaft und beruflicher Bildung sei, um die Mobilitäts- und Antriebswende erfolgreich zu gestalten.

Martina Kolbe-Kapp, Geschäftsführerin der Kfz-Innung Offenbach, erklärte: „Der Besuch von Tarek Al-Wazir ist für unsere Auszubildenden, unsere Betriebe und das gesamte Kfz-Gewerbe in der Region ein wichtiges Signal der Wertschätzung. Gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderungen durch Digitalisierung, alternative Antriebe und neue Mobilitätskonzepte wird deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige berufliche Bildung ist.“

Mit einem gemeinsamen Foto endete der Besuch im Bildungszentrum der Kfz-Innung Offenbach. Die Vertretenden des Kfz-Gewerbes dankten Tarek Al-Wazir für sein Interesse an den Anliegen der Branche und den konstruktiven Dialog über die Zukunft von Mobilität, Ausbildung und Fachkräftesicherung.

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