Automotive Business Award Wertheim zur Toyota-Hochburg gemacht

Von Jakob Schreiner 4 min Lesedauer

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Konsequenter Service, gelebte Kundennähe und die Überzeugung, dass es am Ende um Menschen geht: So wurde das Familienunternehmen Szabo zum Gewinnerbetrieb beim Automotive Business Award 2026.

Wer in Wertheim Toyota sagt, meint eigentlich „den Szabo“. Fast fünf Jahrzehnte nach der Gründung ist das Autohaus zu einer Institution in Wertheim geworden.(Bild:  Rosenow – VCG)
Wer in Wertheim Toyota sagt, meint eigentlich „den Szabo“. Fast fünf Jahrzehnte nach der Gründung ist das Autohaus zu einer Institution in Wertheim geworden.
(Bild: Rosenow – VCG)

Wir befinden uns im Jahr 2026 nach Christus. Toyota hat in ganz Deutschland einen Marktanteil von rund drei Prozent. In ganz Deutschland? Nein! Ein unbeugsames Autohaus in der Main-Tauber-Region hört nicht auf, der Statistik Widerstand zu leisten. „Der Szabo“ – wie Einheimische den Händler in Wertheim nennen – kommt in seinem Gebiet auf 17 bis 29 Prozent Marktanteil und liegt damit zeitweise noch vor dem Platzhirsch VW.

Der Grund: fast fünf Jahrzehnte konsequenter Servicearbeit – und eine Grundhaltung, die Geschäftsführer Timo Szabo in einem Satz zusammenfasst: „Wir reparieren keine Autos. Wir haben hier Beziehungen mit Menschen.“ Er sagt das aus persönlicher Überzeugung – und als Beschreibung dessen, was in seinem Betrieb seit fast 50 Jahren passiert. Sein Vater Michael machte seinen Meister und fing 1977 an. Noch im selben Jahr klopfte Toyota an das Tor und der Betrieb zog das erste Mal um. Die Werkstatt war klein, das Büro lag hinten. Wer ein Auto kaufen wollte, musste sich am ablaufenden Öl vorbei seinen Weg dorthin bahnen, erzählt Timo Szabo. So hat es damals begonnen.