Flottengeschäft Antreten zum Reparieren

Von Jakob Schreiner und Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 5 min Lesedauer

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Die Bundeswehr betreibt zahllose zivile Fahrzeuge, die zur Wartung in ganz normale Werkstätten gehen. Kfz-Unternehmer Markus Lindner berichtet über seine Zusammenarbeit mit diesem ganz besonderen Kunden.

Der Bundeswehr-Fuhrparkservice kann einer Werkstatt viel Umsatz und Auslastung bringen, erwartet im Gegenzug aber auch einiges an Entgegenkommen.(Bild:  Bw Fuhrparkservice)
Der Bundeswehr-Fuhrparkservice kann einer Werkstatt viel Umsatz und Auslastung bringen, erwartet im Gegenzug aber auch einiges an Entgegenkommen.
(Bild: Bw Fuhrparkservice)

Die Bundeswehr ist einer der größten Flottenbetreiber in Deutschland. Zu ihrem Fuhrpark gehören dabei nicht nur Militärfahrzeuge vom schweren geländegängigen Lkw bis hin zum Panzer, sondern auch zahllose ganz normale zivile Pkw, Transporter und Lkw. Wobei: „Zahllos“ ist falsch, denn die Zahl lässt sich sehr genau nennen. Exakt 42.592 Fahrzeuge nennt die zuständige Bw Fuhrparkservice Gmbh auf ihrer Website als ihren Bestand.

Und diese zivilen Fahrzeuge werden in ebenso zivilen Werkstätten gewartet und repariert – beispielsweise bei Lindners Boxenstopp in Veitshöchheim nahe Würzburg. Der Betrieb befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Balthasar-Neumann-Kaserne in Veitshöchheim, Hauptquartier der 10. Panzerdivision und einer der wichtigsten Standorte des Heeres in Deutschland. Doch das heißt nicht, dass man eine Kaserne als Nachbar haben muss, um für die Bundeswehr tätig sein zu können. „Bundesweit können Werkstätten Vertragspartner für die Instandsetzung und -haltung der Fahrzeuge der Bw Fuhrparkservice GmbH werden. Es gibt keine Vorgaben betreffend etwaige Entfernungen“, teilte der staatliche Flottenbetreiber »kfz-betrieb« auf Anfrage mit.