Toyota
Der Ertrag bleibt auf der Strecke
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Mit seinem jungen, elektrifizierten Produktportfolio will Toyota Deutschland in der zweiten Jahreshälfte Boden gutmachen. Doch das Volumen ist nur eine Seite der Medaille: Der Handel verdient mit Neuwagen zu wenig Geld. Die Gründe sind vielschichtig.
Blickt man auf den globalen Absatz, ist Toyota die unangefochtene Nummer eins: 2025 konnte der japanische Hersteller mit weltweit rund 11,3 Millionen verkauften Fahrzeugen abermals einen Absatzrekord feiern und zum sechsten Mal in Folge seine Position als weltweit größter Automobilhersteller verteidigen. Globale Krisen und ein immer schärferer Wettbewerb aus China scheinen am Branchenprimus noch abzuperlen – zumindest was das Volumen und den Umsatz angeht. Zudem zählt Toyota immer noch zu den Herstellern mit der höchsten Marge – trotz eines Gewinneinbruchs im zweistelligen Bereich. In Europa war Toyota im vergangenen Jahr mit knapp 1,23 Millionen verkauften Fahrzeugen nach Volkswagen die zweitstärkste Pkw-Marke in Europa.
In Deutschland ist Toyota davon seit jeher weit entfernt. Hier lautet das selbst gesteckte Ziel, die Nummer eins unter den asiatischen Herstellern zu sein. 2025 ist das geglückt. In Summe wurden 87.578 neue Toyota-Pkw zugelassen. Der Marktanteil lag bei 3,1 Prozent. Allerdings war der Vertriebsdruck im vergangenen Jahr enorm und der Eigenzulassungsanteil mit 41,2 Prozent außergewöhnlich hoch. Die Folge: sehr hohe Bestände im Handel, die es im Jahresverlauf 2025 und darüber hinaus auszubauen galt, und eine hohe Kapitalbindung bei den Autohäusern. Toyota-Deutschland-Präsident Mario Köhler spricht rückblickend von einem „sehr anstrengenden Jahr in einem sehr intensiven Wettbewerbsumfeld.“
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