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Volkswagen-Konzern rutscht in allen Kernregionen ins Minus

| Autor: Christoph Seyerlein

Die Schwäche der großen Marken VW, Audi und Skoda im April macht sich auch in der Absatzbilanz des Gesamtkonzerns bemerkbar. Allzu groß ist die Hoffnung auf eine baldige Trendwende bei Volkswagen nicht.

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Volkswagen hat einen schwachen April hinter sich.
Volkswagen hat einen schwachen April hinter sich.
(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Was sich bei den meisten Einzelmarken bereits angedeutet hatte, bestätigte sich nun für den gesamten Volkswagen-Konzern: Der April war ein düsterer Monat für den Autohersteller. Weltweit lieferten die Wolfsburger 866.400 Neuwagen aus und damit 6,6 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Auch im Gesamtjahr liegt der Konzern damit nach vier Monaten recht deutlich im Minus: Bislang hat Volkswagen 2019 weltweit 3,472 Millionen Autos abgesetzt (-3,7 %).

Das Unternehmen sieht den Rückgang vor allem durch eine eingetrübte Konjunktur und die angespannte geopolitische Lage in manchen Regionen begründet. Gerade China bereitet Konzernvertriebsleiter Christian Dahlheim Sorgen. Der dort weiter anhaltenden Kaufzurückhaltung habe sich auch Volkswagen nicht entziehen können. Fraglich ist, ob sich das Blatt für den Autobauer in nächster Zeit wenden wird. Dahlheim sagte: „Wir führen in den kommenden Monaten wichtige neue Modelle ein und blicken weiter etwas optimistischer in die zweite Jahreshälfte.“

Im April musste Volkswagen in jeder Kernregion Einbußen hinnehmen. Am stärksten traf es den Konzern wie erwähnt in China (-9,6 %), aber auch in Europa (-2 %), Nordamerika (-4,1 %) und Südamerika (-6,4 %) lief es alles andere als rund.

Porsche und Seat im Plus

Die einzelnen Pkw-Marken des Konzerns bewegten sich mit zwei Ausnahmen im Rückwärtsgang. Lediglich Porsche (+11,2 %) und Seat (+1,8 %) verbuchten im Vergleich zum April 2018 bessere Zahlen. VW Pkw (-6,2 %), Audi (-12,8 %) und Skoda (-10,5 %) lieferten dagegen deutlich weniger Fahrzeuge aus.

Im Nutzfahrzeugbereich lagen Volkswagen Nutzfahrzeuge (-4,3 %) und MAN (-0,5 %) ebenfalls im Minus, während Scania deutliche Zuwächse verzeichnen konnte (+18,2 %).

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