VW/Audi: Weddigen von Knapp bleibt Verbandspräsident

Delegiertenversammlung wählt neuen Vorstand

| Autor: Christoph Seyerlein

Dirk Weddigen von Knapp bleibt oberster Interessensvertreter des deutschen VW-Handels.
Dirk Weddigen von Knapp bleibt oberster Interessensvertreter des deutschen VW-Handels. (Bild: VAPV)

Dirk Weddigen von Knapp wird auch die kommenden drei Jahre Präsident des VW/Audi-Partnerverbandes (VAPV) sein. Eine Delegiertenversammlung bestätigte den 63-Jährigen am Mittwoch in Hannover einstimmig im Amt.

Die rund 40 gewählten Vertreter der Beirats- und Delegiertenversammlung wählten in der niedersächsischen Landeshauptstadt zudem einen neuen Vorstand. In diesem sind neben Weddigen von Knapp als Vorsitzenden folgende Mitglieder vertreten: Egbert Gogolin, Marcus Lusebrink, Kai Wicke (für VW Pkw), Christian Schowalter, Andrea Michel-Lebeau, Stefan Reinhardt (für Audi), Johann Christl, Frieder Ratzel sowie Dirk Weber (für VW Nutzfahrzeuge). Hinzu kommen Heinrich Jacobi (Schatzmeister und VAPS-Verwaltungsratsvorsitzender), Steffen Hahn (Delegierter im Europäischen Händlerverband VW/Audi), Hans-Jürgen Persy (kooptiertes Vorstandsmitglied) sowie Tim Schneider (Sprecher der Servicepartner-Vertreter).

Weddigen von Knapp bezeichnete seine Wiederwahl gerade im Hinblick auf die neuen Händlerverträge und die Transformation bei Volkswagen als eine „Verpflichtung“. Der Präsident übte zudem Kritik am Hersteller – vor allem wegen der Misere rund um das neue Prüfverfahren WLTP. „Summa summarum sind wir fast drei Monate ohne Fahrzeugumsätze und dementsprechende Einkommen“, sagte Weddigen von Knapp und forderte Unterstützung von VW und Audi.

Auch in anderen Bereichen gibt es laut des Verbandspräsidenten noch – freundlich formuliert – deutlich Luft nach oben. Mit Blick auf die Zusammenarbeit mit der Financial Services AG sprach er die Absenkung der Händlervergütung sowie die laufende Auseinandersetzung zu den Stundenverrrechnungssätzen an. „Bis heute hat man uns noch kein für uns akzeptables Angebot vorgelegt, sondern lediglich versucht, ausschließlich die eigenen Ergebnisse zu optimieren“, so Weddigen von Knapp.

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