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VW-Bank will Plattform für Mobilitätskredite schaffen

Autor: Christoph Seyerlein

Wer an einem Kredit der Volkswagen-Bank interessiert ist, soll diesen künftig schnell und einfach online bekommen. Um das gewährleisten zu können, greifen die Braunschweiger auf das Knowhow eines Wiener Startups zurück.

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Die VW-Bank beteiligt sich mit 20 Prozent an Credi-2.
Die VW-Bank beteiligt sich mit 20 Prozent an Credi-2.
(Bild: Volkswagen Financial Services)

Die VW-Bank investiert in digitale Antragsstrecken und Prozesse für ihre Kredite. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, beteiligt es sich in diesem Zuge mit 20 Prozent am Wiener Fintech-Startup Credi-2 GmbH.

Die Österreicher sollen der VW-Bank perspektivisch die Grundlage für eine Plattform liefern, auf der deren Mobilitätskredite gebündelt werden. Dank eines Baukastensystems sollen auch weitere Gesellschaften von Volkswagen Financial Services daran teilhaben können.

Künftig soll ein Standard-Prozess folgendermaßen ablaufen: Kunden können Kredite online beantragen. Nach der Eingabe weniger persönlicher Daten prüft das System automatisch die Bonität. Um die Daten zu verifizieren, ist anschließend ein Video-Anruf nötig, bei dem der Kunde entweder seinen Personalausweis oder Reisepass in die Kamera halten muss. Im Anschluss kann er den Kreditvertrag per SMS-TAN unterschreiben. Alles in allem soll das weniger als zehn Minuten dauern.

Michael Reinhart, Chef der VW-Bank, erklärte, man beschleunige dank der Beteiligung die Digitalisierung des eigenen Geschäftsmodells. „Wir werden mit den Anwendungen von Credi-2 große technologische Fortschritte machen, unser Kreditgeschäft weiter automatisieren und dadurch Kosten sparen“, so Reinhart. Außerdem erhoffen sich die Braunschweiger kürzere Einführungszeiten neuer Produkte.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«