Suchen

VW-Kunden sollen rund um die Uhr einkaufen können

| Autor: Christoph Seyerlein

Bis 2025 will Volkswagen seine Omni-Channel-Strategie umgesetzt haben. Das verkündete VW-Vertriebschef Jürgen Stackmann. Er erklärte auch, warum die Wolfsburger mit ihrem Ansatz aus seiner Sicht „offensichtlich auf dem richtigen Weg“ sind.

Firma zum Thema

(Bild: Volkswagen)

Gestern hatte Volkswagen bekannt gegeben, ab Januar eine globale Digital-Einheit an den Start zu bringen. Heute skizzierte VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann, was das für den Bereich Sales und damit auch für den Handel bedeuten könnte. „Wir haben ein klares Ziel vor Augen: die „omni channel readiness“. Bis 2025 sollen Transaktionen bei uns zu 100 Prozent egal zu welcher Zeit und egal von welchem Ort aus möglich sein“, schrieb Stackmann in einem Beitrag auf dem Netzwerk Linkedin.

Dabei gehe es nicht nur um Autos sondern auch um die zahlreichen Dienstleistungen, die Volkswagen nach und nach in sein digitales Ökosystem integriert. Die cloudbasierte „One Digital Platform“ (ODP), an der der Autobauer mit externer Unterstützung arbeitet, soll Fahrzeug, Kunde, Händler und Dienstleister vernetzen. Auch Updates over the air und Functions on demand will VW darüber anbieten. Stackmann betonte in dem Zusammenhang: „Unsere Händler werden an jeder Transaktion beteiligt.“

Vom Erfolg der Neuausrichtung im Vertrieb ist der Vertriebschef überzeugt. „Wir sind offensichtlich auf dem richtigen Weg mit unserem neuen digitalen Sales-Modell“, schrieb Stackmann. Als Argument dafür führte er das Prebooking für den VW ID 3 an. Bis jetzt haben sich ihm zufolge mehr als 36.000 Kunden eine Registrierung für das Auto gesichert. „Und das ohne ihr Zuhause zu verlassen oder einen Händler zu besuchen“, so Stackmann weiter.

Er sei beeindruckt von der Masse an Reservierungen, erklärte der Manager. Sie zeige, dass VW mit dem Auto den richtigen Nerv treffe. „Mehr Menschen als je zuvor wollen auf die Elektromobilität umsteigen“, prophezeite Stackmann.

(ID:46254780)

Über den Autor