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VW verkauft im Juli weniger Fahrzeuge

| Autor / Redakteur: dpa/ys / Yvonne Simon

Trotz eines Zuwachses im chinesischen Markt müssen die Wolfsburger mit ihrer Kernmarke im Juli einen Absatzrückgang hinnehmen. Vor allem in der Heimat ging es bergab.

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Der VW Tiguan ist im bisherigen Jahresverlauf das meistverkaufte SUV der Wolfsburger.
Der VW Tiguan ist im bisherigen Jahresverlauf das meistverkaufte SUV der Wolfsburger.
(Foto: VW)

Volkswagen hat im Juli trotz eines Zuwachses im wichtigen chinesischen Markt insgesamt weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Im abgelaufenen Monat verkaufte die Kernmarke VW weltweit 489.000 Fahrzeuge und damit 3,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte.

Ein Wachstum der Auslieferungen in China um 2 Prozent auf 228.000 Einheiten konnte die Rückgänge in Europa nicht kompensieren. Auf Jahressicht liegt VW nach sieben Monaten mit knapp 3,49 Millionen ausgelieferten Fahrzeugen 3,8 Prozent unter dem Vorjahreswert.

„Die Lage auf dem Weltautomobilmarkt mit seinen vielfältigen regionalen Herausforderungen bleibt unverändert“, sagte VW-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. In Westeuropa (-7,7 %) und Deutschland (-11,9 %) schrumpften die Auslieferungen im Juli deutlich. Vor dem Hintergrund hoher Auftragsbestände aufgrund der Umweltprämie und des Abverkaufs von NEFZ-Fahrzeugen sei der Rückgang keine Überraschung, heißt es von VW. Eine weitere Ursache seien modellwechselbedingt schwächere Auslieferungszahlen des Passat. Starke Wachstumsraten erzielten die Wolfsburger in Deutschland mit den SUV-Modellen Touareg (+26 %), Tiguan (+16,9 %), und T-Roc (+9,6 %).

In den USA (+2,2 %) und Südamerika (+2,6 %) konnte VW im Juli zulegen. In China profitierte die Marke vor allem von der starken Nachfrage nach Stadtgeländewagen (SUV). Der SUV-Anteil stieg dort bei den Auslieferungen auf 28,8 Prozent nach 13,9 Prozent im Vorjahresmonat. VW halte seine weltweite Marktposition in einem insgesamt rückläufigen Weltmarkt stabil, sagte Stackmann.

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