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Warum sich Volkswagen gegen Wasserstoff entschieden hat

| Autor: Christoph Seyerlein

Volkswagen hat erneut betont, in naher Zukunft voll auf Elektromobilität zu setzen. Gerade wegen ihrer Ablehnung für Wasserstoff stehen die Wolfsburger regelmäßig in der Kritik. Nun hat der Konzern seine Entscheidung ausführlich begründet.

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(Bild: Audi)

Die Diskussion um Volkswagens Antriebsstrategie ist in den vergangenen Tagen erneut hochgekocht. Dafür sorgte auch der Konzern selbst: VW-Entwicklungschef Frank Welsch verkündete mehr oder weniger beiläufig das Aus für Erdgas-Autos. Zudem betonte er, dass Wasserstoff bis auf Weiteres keine große Rolle bei Volkswagen spielen werde. Viele Experten sehen die starke Fokussierung der Wolfsburger auf batteriebetriebene Fahrzeuge aber zunehmend skeptisch, so dass sich selbst die Patriarchen Hans-Michel Piëch und Wolfgang Porsche, die sonst eher selten die Öffentlichkeit suchen, offenbar zu einer Aussage genötigt sahen. Diese fiel pro Konzernchef Herbert Diess und dessen Elektrostrategie aus.

Doch warum will Volkswagen in den nächsten Jahren praktisch eingleisig fahren? Gerade am Thema Wasserstoff scheiden sich die Geister. Befürworter sehen in der Brennstoffzelle den Antrieb der Zukunft, da er in ihren Augen emissionsfreies Fahren mit schnellem Betanken und großen Reichweiten vereint.

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