Alternative Antriebe Warum Suzuki plötzlich Hybrid-Spitzenreiter ist

Von Jan Rosenow

Vier von zehn neu zugelassenen Fahrzeugen verfügten im Januar über einen alternativen Antrieb. Darunter sind allerdings zahlreiche Hybride, deren Einstufung als „alternativ“ zumindest fragwürdig ist.

Auch neue Suzuki S-Cross ist mit einem Mildhybrid ausgerüstet. Der erste selbst entwickelte Vollhybrid folgt in der zweiten Jahreshälfte.
Auch neue Suzuki S-Cross ist mit einem Mildhybrid ausgerüstet. Der erste selbst entwickelte Vollhybrid folgt in der zweiten Jahreshälfte.
(Bild: Suzuki)

Aus Sicht von Technikfans ist es eine feine Sache, zahlreiche Antriebsalternativen zur Auswahl zu haben. Wer erinnert sich nicht gerne an die Zeiten, als Zwei- und Viertakter, Luft- und Wassergekühlte sowie Reihen-, V- und Boxermotoren um die Gunst der Kunden wetteiferten. Doch spätestens in den 1980er Jahren war „der Käs’ gegessen“ und der vorn quer eingebaute Reihenmotor in Viertaktbauweise hatte sich im Massenmarkt durchgesetzt. Wie langweilig.

Heute hingegen ist die Vielfalt der Antriebsbauarten wieder größer. Als „alternative Antriebe“ gelten solche, die dem herkömmlichen, fossil befeuerten Verbrennungsmotor eine möglichst spritsparende Zusatztechnik zur Seite stellen oder ihn gleich ganz ablösen. Dazu zählen: