Mobilität Warum zwei Händler ihre Auto-Abos in Eigenregie umsetzen

Von Julia Mauritz

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Für das Autohaus Siebrecht und die Moll-Gruppe ist das Abogeschäft ein strategisch wichtiges Standbein. Sie haben mit Echt Flat und Flexxdrive eigene Abokonzepte und -labels entwickelt und ernten jetzt die ersten Früchte.

Über Flexxdrive  können die Kunden außer Autos seit Kurzem auch Zweiräder abonnieren.
Über Flexxdrive können die Kunden außer Autos seit Kurzem auch Zweiräder abonnieren.
(Bild: Simon – »kfz-betrieb« )

Ein Fragezeichen stellt Maik Siebrecht hinter das Autoabo nicht – auch wenn bei den Erträgen noch Luft nach oben ist, der personelle Aufwand hoch ist und die Lieferengpässe das Geschäft momentan stark ausbremsen. Der Geschäftsführer der Uslarer Mehrmarken-Autohausgruppe betrachtet das Autoabo strategisch als unverzichtbares Kundenangebot neben dem Barkauf, dem Leasing und der Finanzierung. Die Nachfrage wächst: Aktuell sind 800 Abofahrzeuge von Siebrecht auf der Straße – vorwiegend handelt es sich dabei um Neuwagen und maximal sechs Monate alte Gebrauchtwagen.

Autos im Abo bietet das Familienunternehmen bereits seit Längerem an. Seit September hat Maik Siebrecht dieses Geschäftsfeld mit der Gründung der eigenen Auto-Abo-Eigenmarke Echt Flat aber noch mal deutlich professionalisiert: „Wir kooperieren mit keinem externen Abodienstleister, sondern machen bewusst alles in Eigenregie.“