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Webasto: Komfortablere Bedienung der Standheizung

Autor: Jan Rosenow

Mit dem Thermoconnect-Steuergerät von Webasto lassen sich auch ältere Standheizungen aufrüsten und damit per App bedienen.

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Alexa, mach warm! Ab 2020 lassen sich Webasto-Heizungen per Sprachbefehl steuern.
Alexa, mach warm! Ab 2020 lassen sich Webasto-Heizungen per Sprachbefehl steuern.
(Bild: Webasto)

Die Standheizung per Smartphone-App zu bedienen, ist nicht nur neu eingebauten Produkten vorbehalten. Das lässt sich auch bei älteren Modellen nachrüsten – unabhängig davon, ob die Heizung einst direkt beim Autohersteller installiert wurde oder später in einem Kfz-Betrieb. Der Zulieferer Webasto bietet dafür sein Nachrüststeuergerät Thermoconnect an, das per integrierter SIM-Karte über das Mobilfunknetz verbunden werden kann.

Außer per Thermoconnect-App können Autobesitzer, die keine Angst vor Abhörgeräten in der Wohnung haben, ihren Temperaturwunsch demnächst auch der Amazon-Sprachassistentin Alexa zuflüstern. Webasto will im ersten Quartal 2020 ein entsprechendes „Skill“ für Alexa bereitstellen.

Wer mehrere Heizgeräte von Webasto nutzt, zum Beispiel, weil es im Haushalt mehrere Pkw oder auch noch ein Reisemobil gibt, kann nun alle Geräte mit einer App bedienen. Thermoconnect steuert sowohl die Standheizung Thermo Top Evo als auch die Luftheizgeräte Air Top 2000 STC und Air Top Evo 40/55. Das Empfangsmodul inklusive SIM-Karte kostet im Set mit diversem Zubehör knapp 300 Euro.

Wenn die Standheizung bereits vom Automobilhersteller verbaut wurde und per Bedienelement im Fahrzeug oder per Funkfernbedienung gesteuert wird, benötigen Werkstätten für das Upgrade zur App-Bedienung ein zusätzliches Adapterkabel, das an das werkseitige Empfangsgerät angeschlossen wird; dies gilt für Fahrzeuge nahezu aller Marken. Bei Standheizungen, die nachgerüstet wurden, ist dies laut Webasto nicht nötig.

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group