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Werkstattneubau: Beton verzeiht keine Fehler

Autor / Redakteur: Jakob Schreiner / Jakob Schreiner

Eine falsch gesetzte Tür oder ein vergessenes Leerrohr: Planungsfehler lassen sich nachträglich nur mit hohem Aufwand beheben. Worauf es beim Neubau ankommt, verrät der Geschäftsführer des Bosch Car Service Mezger.

In der neu entstandenen Halle sind bereits die Leerrohre verlegt, und der Hallenboden ist für den Einbau der Hebebühnen und Prüfstände vorbereitet.
In der neu entstandenen Halle sind bereits die Leerrohre verlegt, und der Hallenboden ist für den Einbau der Hebebühnen und Prüfstände vorbereitet.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Ein falsch gezogener Strich mit dem Bleistift ist in der Regel mit einem Radiergummi schnell ausgebessert. Eine an der falschen Stelle gesetzte Tür in einer massiven Brandschutzwand aus Stahlbeton lässt sich hingegen nicht einfach „wegradieren“. Und genau deswegen ist eine saubere und ordentliche Planung der Funktionsabläufe und Arbeitsplätze beim Bau einer neuen Werkstatt so wichtig. Diese akribische Planung hat Mirko Denzer, Geschäftsführer vom Bosch-Service Mezger aus Schweinfurt, zum größten Teil hinter sich gebracht.

Was für die Türen gilt, gilt beispielsweise auch für die Leerrohre im Werkstattboden. Diese sollten natürlich genügend Kapazitäten für alle Zuleitungen haben, die aktuell benötigt werden, und an der richtigen Stelle liegen. Aber auch eine Reserve sollte dringend mit eingeplant werden. „Ein zusätzliches Leerrohr zu verlegen, kostet fast nichts. Später wird es – wenn überhaupt möglich – extrem kostspielig“, weiß Mirko Denzer zu berichten.