Infektionsschutz Wie es mit der Innenraumdesinfektion jetzt weitergeht

Autor: Jan Rosenow

Mit der steigenden Impfquote stellt sich die Frage, inwieweit die zeitraubende Desinfektion der Kontaktpunkte im Auto noch notwendig ist. Die Arbeitsmedizinerin Dr. med. Vera Stich-Kreitner vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte gibt Auskunft.

Sprühen und Wischen sind Alltag in Kfz-Betrieben – und könnten es auch bleiben.
Sprühen und Wischen sind Alltag in Kfz-Betrieben – und könnten es auch bleiben.
(Bild: zphoto83 - stock.adobe.com)

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist die Desinfektion von Oberflächen im Fahrzeug (Lenkrad, Griffe, Armaturenbrett) als Schutz vor einer Corona-Infektion zum Alltag in allen Kfz-Werkstätten geworden. Doch der wissenschaftliche Fortschritt in der Erforschung der Ansteckungswege sowie die steigende Impfquote in der Bevölkerung lassen den Nutzen dieser Maßnahme zunehmend fraglich erscheinen.

Das zeigt auch ein Stimmungsbild unter Mitarbeitern von Autohäusern und Werkstätten: In einer Umfrage von »kfz-betrieb« im sozialen Netzwerk Instagram gab fast die Hälfte der Antwortenden (46,2 Prozent) an, dass die Innenraumdesinfektion bei ihnen im Betrieb schon deutlich seltener ausgeführt wird als zu Beginn der Pandemie. Aber immerhin 29,6 Prozent desinfizieren genau so oft und wollen auch nach der Pandemie daran festhalten. Insgesamt hatten sich 1.081 Personen an der Umfrage beteiligt.

Über den Autor

 Jan Rosenow

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Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group