Wie man gebrauchte Elektroautos bewertet

Der Batteriezustand lässt sich noch nicht seriös testen

| Autor: Jan Rosenow

Ein Renner: gebrauchte Elektroautos bei Autoservice Demmler.
Ein Renner: gebrauchte Elektroautos bei Autoservice Demmler. (Bild: Martin Achter/»kfz-betrieb«)

Noch übersteigt die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos und Plug-in-Hybriden das Angebot. Doch mit zunehmender Verbreitung wird auch der Bestand an Gebrauchtwagen wachsen, sodass der Kunde mehr Auswahl hat. Dann kommt es wie im normalen Gebrauchtgeschäft auf eine attraktive Preisgestaltung an, und diese ist nur mit einer exakten Fahrzeugbewertung zu erreichen.

Das Problem dabei: Der Zustand der Traktionsbatterie als teuerste Einzelkomponente im Elektroauto wirkt sich stark auf den Restwert eines E-Mobils aus. Doch noch gibt es keine seriösen Methoden, die Leistungsfähigkeit einer mehrere Jahre alten Batterie exakt zu testen. Wie die Experten für Gebrauchtwagenbewertung mit dieser Herausforderung umgehen und was Kfz-Betriebe beim Handel mit gebrauchten E-Autos beachten sollten, zeigt der Vortrag von Andreas Geilenbrügge, Leiter Fahrzeugbewertungen bei Schwacke, auf der Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe.

Fachtagung für freie Werkstätten und Servicebetriebe: Das Forum für die Freien

Die Fachmedienmarke »kfz-betrieb« und der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) haben die Fachtagung als Forum für Inhaber und Führungskräfte freier Werkstätten und Servicebetriebe entwickelt. Die praxisnahen Vorträge und Live-Präsentationen sind ein besonderes Merkmal der Veranstaltung und behandeln das gesamte Arbeitsgebiet freier und markengebundener Kfz-Betriebe. Eine umfassende Branchenausstellung rundet das Programm ab. Partner der Fachtagung sind die Automechanika, Continental, Euro Repar, GTÜ und Würth.

Die Fachtagung findet am 19. Oktober 2019 im Vogel Convention Center in Würzburg statt. Das Thema im Jahr 2019 lautet: Herausforderung Elektromobilität. Branchenexperten stellen ausführlich dar, was die Elektromobilität für die freien Werkstätten bedeutet und was sie tun müssen, damit sie nicht von einem immer größeren Teil des Wartungs- und Reparaturmarktes ausgegrenzt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 179 Euro pro Person (zzgl. MwSt.). Abonnenten von »kfz-betrieb« erhalten einen Nachlass von 30 Prozent. Informationen und Anmeldung unter www.freie-service.de.

Ein besonderes Ereignis ist die Verleihung des Deutschen Werkstattpreises am Vorabend (18. Oktober), bei der die beste freie Werkstatt Deutschlands ausgezeichnet wird. Besucher der Fachtagung haben hier freien Eintritt.

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