Euro-Leasing „Wir wollen den Handel beim Thema Autoabo einbinden“

Autor: Christoph Seyerlein

Mit ihrem eigenen Autoabo-Piloten hat sich die Euro-Leasing GmbH im Handel nicht nur Freunde gemacht. Jetzt will die Tochter von Volkswagen Financial Services das Angebot ausbauen. Händler sollen sich dabei einbringen und profitieren können. Doch das gilt nicht für alle.

Bisher hat Euro-Leasing zwischen 300 und 400 ID3-Modelle im Abo vermarktet.
Bisher hat Euro-Leasing zwischen 300 und 400 ID3-Modelle im Abo vermarktet.
(Bild: Volkswagen)

Seit einigen Monaten vermarktet Volkswagen Financial Services (VWFS) Fahrzeuge aus der eigenen Vermietflotte über seine Tochter Euro-Leasing auch im Autoabo. Der Großteil des deutschen Händlernetzes bleibt dabei bislang außen vor. Lediglich fünf Pilot-Partner agieren als Vermittler und Auslieferungsstützpunkte.

Das und die Preise, die Euro-Leasing dabei beispielsweise für den VW ID3 aufruft (ab 449 Euro pro Monat), haben manchem Händler sauer aufgestoßen. Ein VW-Partner bezeichnete die Aktion im Gespräch mit »kfz-betrieb« vor einigen Wochen gar als „Schweinerei“. Seine Begründung: „Hier wird der ID3 zu Miet- bzw. Konditionen angeboten, die der Handel nicht darstellen kann. Solche Raten müssen wir VW-Partner selbst im Leasing an die Financial Services AG zahlen.“

Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Entwicklungsredakteur