Wohnmobil-Reifen: Seht die Zeichen!

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Wohnmobile belasten ihre Reifen bis zum Limit. Hinzu kommen die oftmals langen Standzeiten. Speziell für diese Anforderungen ausgelegte Produkte sind an der Bezeichnung CP erkennbar.

Voll beladenes Wohnmobil mit Anhänger: Die Reifen haben hier Schwerstarbeit zu verrichten.
Voll beladenes Wohnmobil mit Anhänger: Die Reifen haben hier Schwerstarbeit zu verrichten.
(Bild: Roman Babakin)

Immer mehr Autofahrer besitzen einen Führerschein nur für Fahrzeuge bis maximal 3,5 Tonnen. Dieses Limit ist eine der größten Herausforderungen für Wohnmobilproduzenten. Vollgestopft mit hochwertigen Möbeln, komfortabler Haustechnik (Heizung, Warmwasser usw.) und Unterhaltungselektronik schaffen es die meisten Wohnmobile nur mit Ach und Krach unter die magische Grenze. Entsprechend hoch belastet sind die Reifen. Und mit den oft langen Standzeiten kommt ein weiterer Störfaktor hinzu, den die schwarzen Gummis ertragen müssen. Für diese Anforderungen sind angepasste Reifenkonstruktionen nötig.

Entscheidend beim Reifenkauf sind natürlich die Eintragungen in den Fahrzeugpapieren. Die wichtigste Angabe ist der Lastindex (LI), der die Tragfähigkeit des Reifens angibt. Aber es gibt noch weitere Kennzeichnungen, die auf höhere Traglast hinweisen (Reinforced, XL (Extra Load)), sowie speziell auf Transporter (C) und Wohnmobile (CP) ausgelegte Produkte.