„Abi und Auto“ kommt nach Nordbayern

2013 soll Klasse in Haßfurt starten

| Autor: Johannes Büttner

Bei der Vorstellung von „Abi und Auto“ (v. li.): Frank Weth (Handwerkskammer), Schulleiterin Heidrun Görtler, Kfz-Meisterin Sonja Bleuel, MdL Dr. Bernd Weiß, Landrat Rudolf Handwerker, Fachlehrer Harald Burkard, Maria Walter (Regierung von Unterfranken) und Gottfried Reuß ( Kfz-Innung).
Bei der Vorstellung von „Abi und Auto“ (v. li.): Frank Weth (Handwerkskammer), Schulleiterin Heidrun Görtler, Kfz-Meisterin Sonja Bleuel, MdL Dr. Bernd Weiß, Landrat Rudolf Handwerker, Fachlehrer Harald Burkard, Maria Walter (Regierung von Unterfranken) und Gottfried Reuß ( Kfz-Innung). (Foto: Büttner)

Das Karriereprogramm „Abi und Auto“ wird ausgeweitet: Nachdem es sich in Landsberg am Lech bereits erfolgreich etabliert hat, kommt nun Haßfurt als nordbayerischer Standort hinzu. Das Programm bietet Abiturienten die Möglichkeit, innerhalb von zweieinhalb Jahren eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker zu durchlaufen. Im folgenden Halbjahr schließen sich gleich die Kfz-Servicetechniker-Prüfung sowie Teil III und IV der Meisterprüfung an.

Projektpartner in Haßfurt sind die Heinrich-Thein-Schule, wo der Berufsschulunterricht erfolgt, sowie die Kfz-Innung Unterfranken, die Handwerkskammer für Unterfranken und die Fahrzeugakademie Schweinfurt. Am 1. September 2013 sollen die ersten Nachwuchskräfte ihre Ausbildung beginnen. Bis dahin haben die Initiatoren die Aufgabe, bei Jugendlichen und Ausbildungsbetrieben für das Projekt zu werben.

Gottfried Reuß, Ausbildungsberater der Innung Unterfranken, und der Geschäftsführer der Handwerkskammer Frank Weth sind überzeugt, dass sich genügend Interessenten für eine Fachklasse finden werden, die dann ihren speziellen Bedürfnissen entsprechend unterrichtet werden kann.

Verzahnung von Aus- und Weiterbildung

„Der Markt benötigt eine solche Qualifikation, die eine sinnvolle Verzahnung von Aus- und Weiterbildung darstellt“, ist sich Weth sicher. Reuß betont, dass „Abi und Auto“ eine gute Möglichkeit für das Kfz-Gewerbe darstelle, engagierte Nachwuchsführungskräfte zu gewinnen und zu qualifizieren.

Um am Projekt teilnehmen zu können, müssen Auszubildende die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife besitzen. Mitbringen sollten sie außerdem Begeisterung für moderne Technik, analytisches Denken, Interesse am Umgang mit Menschen sowie Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative.

Abiturient und Ausbildungsbetrieb schließen für das Projekt von Beginn an zwei Verträge ab: einen Ausbildungsvertrag und einen Qualifizierungsvertrag. Der Kfz-Betrieb übernimmt alle regulären Kosten der Ausbildung und zahlt ganz normal eine Ausbildungsvergütung. Inwieweit er auch für die Kosten der Qualifizierungskurse aufkommt, können Ausbildungsbetrieb und Projektteilnehmer frei vereinbaren.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 36353980 / Verbände)

Plus-Fachartikel

Polestar: Verkaufen nicht erwünscht

Polestar: Verkaufen nicht erwünscht

In Oslo hat die Premium-Elektromarke ihren europaweit ersten Polestar-Space eröffnet. Einen Verkäufer sucht man hier vergeblich: Dennoch stellt der Hersteller auch den deutschen Store-Betreibern ein attraktives Geschäftsmodell in Aussicht. lesen

Buchhaltung: Jahresabschluss-Check

Buchhaltung: Jahresabschluss-Check

Es ist wie das große Reinemachen: Für den Jahresabschluss muss ein Unternehmen eine komplette Bestandsaufnahme durchführen und quasi in die letzten Winkel des Geschäfts blicken. Das erfordert einige Vorarbeiten. lesen