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Absatzrückgang versetzt die Reifenindustrie in Unruhe

Autor: Jan Rosenow

Der Sell-in von Reifen, also der Verkauf der Industrie an den Handel, ist im ersten Halbjahr um neun Prozent geschrumpft. Der Industrieverband WDK nennt dafür gleich mehrere Gründe.

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Lager voll: Die Reifengroßhändler nehmen der Industrie weniger Ware ab.
Lager voll: Die Reifengroßhändler nehmen der Industrie weniger Ware ab.
(Bild: Gundlach)

Trotz positiver Prognose ging der Reifenabsatz in Deutschland im ersten Halbjahr zurück. Nach Informationen, die »kfz-betrieb« vorliegen, ist der Sell-in, also der Absatz der Reifenindustrie an den Handel, um neun Prozent eingebrochen – und das sorgt derzeit für Unruhe in den deutschen Vertriebsorganisationen der Reifenhersteller. „Der Absatz in Deutschland geht stärker zurück als vorhergesagt“, bestätigt Anish K. Taneja, der Präsident der Region Europe North bei Michelin, gegenüber »kfz-betrieb«. „Das gilt sowohl für das Erstausrüstungs- als auch für das Ersatzgeschäft.“

Laut Michael Berthel, Volkswirt beim Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie, ist es aber noch zu früh, um das Jahr 2019 zu bewerten. Folgende Effekte seien für den überproportionalen Sell-in-Rückgang verantwortlich:

Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group