Suchen

Achtung vor Kontrollen der Datenschutzbehörde

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Datenschutz ist ein sensibles Thema, der richtige Umgang mit Kundendaten entscheidend. Auf der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt zeigte Ehrenobermeister Heinrich Fallert wichtige Aspekte hierzu auf und wies auf mögliche Kontrollen hin.

Firmen zum Thema

Heinrich Fallert, Digitalexperte und Ehrenobermeister der Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt.
Heinrich Fallert, Digitalexperte und Ehrenobermeister der Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Die Digitalisierung hält mit Schwung Einzug in die Branche. Das bietet viele Chancen. Gleichzeitig gilt es, zahlreiche gesetzliche Vorgaben zu beachten, wie etwa den Datenschutz. Digitalexperte Heinrich Fallert, Ehrenobermeister der Kfz-Innung Baden-Baden, Bühl, Rastatt, hat sich in die digitale Materie eingearbeitet und hilft den Innungsbetrieben durch das Dickicht der Vorschriften – egal, ob es um den Datenschutzbeauftragten oder um Auskunftsersuchen von Kunden geht.

Bei den Kundenkontakten in Autohäusern und Werkstätten fallen zahlreiche Daten an. Diese werden in der Regel festgehalten und weiter genutzt. Der sensible Umgang mit den Daten ist Pflicht. „Der Landesdatenschutzbeauftragte hat Kontrollen angekündigt“, informierte Fallert auf der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung in Baden-Baden. In der Regel bitte die zuständige Behörde in einem ersten Schritt um eine schriftliche Auskunft. Wie schützt der Kfz-Betrieb die Daten? Wie geht er mit den Daten um? „Wer auf die Fragen der Behörden nicht lückenlos Auskunft geben kann, der muss mit einer Kontrolle vor Ort rechnen“, machte Fallert deutlich. Neben Fragen zum Datenstrom will die Behörde aber auch wissen, wie es mit dem Einbruchschutz ins Gebäude und der Sicherheit vor Hacker-Angriffen bestellt sei.

Auch bei der Ausbildung spielen die digitalen Angebote eine zunehmende Rolle. Zum Lehrjahreswechsel führt die Kfz-Innung Baden-Baden das digitale Berichtsheft des »autoFACHMANN« ein. Im Vorfeld hatten Vorstand und Prüfungsausschuss die verschiedenen Funktionen und Einsatzmöglichkeiten des digitalen »autoFACHMANN« „auf Herz und Nieren“ geprüft und für gut befunden. Das digitale Berichtsheft hat neben der Lesbarkeit auch den Vorteil der sicheren Aufbewahrung auf dem Server – neben dem Ausdruck ist eine Onlinekontrolle durch Lehrbetrieb und Prüfungsausschuss möglich.

Digital ist es auch in der Werbung um neue Auszubildende geworden. Die Innung hat einen Fahrsimulator mit einer VR-Brille angeschafft und setzt ihn bei Bildungsmessen auf ihrem Ausstellungsstand ein. Der Fahrsimulator lockt Jugendliche auf den Stand der Kfzler.

(ID:46025153)

Über den Autor