Roland Berger Agenturmodell ist „goldene Mitte“

Von Julia Mauritz

In einer Studie analysiert das Beratungsunternehmen, warum immer mehr Marken auf dieses Vertriebsmodell setzen und welche Chancen und Risiken darin schlummern – für Hersteller wie Händler.

Ein immer kleinerer Teil des Verkaufsprozesses findet vor Ort im Autohaus statt – die Verlagerung der Customer Journey ins Internet ist eine wichtige Voraussetzung für Agenturmodelle.
Ein immer kleinerer Teil des Verkaufsprozesses findet vor Ort im Autohaus statt – die Verlagerung der Customer Journey ins Internet ist eine wichtige Voraussetzung für Agenturmodelle.
(Bild: Promotor)

Als „goldene Mitte“ zwischen dem klassischen Vertrieb über den Handel und dem Direktvertrieb über den Hersteller bezeichnet die Unternehmensberatung Roland Berger das Agenturmodell, auf das auch in Deutschland immer mehr Hersteller und Importeure setzen. In einer Studie beleuchtet das Beratungsunternehmen mit einer europäischen Brille die Hintergründe für die strategische Neuausrichtung im Vertrieb und analysiert die Vorteile und Risiken des Agenturmodells für Hersteller wie Händler.

Die Coronakrise sehen die Macher der Studie als Katalysator für den Umbruch: Europaweit sei der Gesamtumsatz im Handel 2020 um 20 bis 30 Prozent gesunken. Ohne die Unterstützungsmaßnahmen der Hersteller, so die Einschätzung der Analysten von Roland Berger, wäre der Bruttogewinn der Händler im vergangenen Jahr um rund sieben Prozentpunkte gefallen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung