Allianz mit Ford

Ford-Händler-Dienstleistungsgesellschaft empfiehlt das Fairplay-Konzept der Allianz

03.03.2009 | Autor: Konrad Wenz

Manfred Reddig, Ford-Händler-Dienstleistungsgesellschaft (FHD), Jochen Coelsch, Ford Werke, Johann Gesthuysen, Ford-Partner-Verband, Michael Wagner, Allianz (v. li.).
Manfred Reddig, Ford-Händler-Dienstleistungsgesellschaft (FHD), Jochen Coelsch, Ford Werke, Johann Gesthuysen, Ford-Partner-Verband, Michael Wagner, Allianz (v. li.).

„Die fachgerechte Unfallinstandsetzung setzt neben dem nötigen Know-how auch die Investition in das richtige Werkstattequipment voraus“, sagte Fords Servicedirektor Jochen Coelsch anlässlich einer Pressekonferenz der Allianz Versicherungs AG und dem Ford-Partner-Verband. Beides würde den Händlerbetrieb Geld kosten, das er erst verdienen müsse.

Das Schadenmanagement mancher Versicherer steht jedoch genau dieser Forderung nach Werkstattrenditen entgegen. Die Versicherungen versuchen, die Kosten zu drücken und greifen immer häufiger nach den Margen der Betriebe. Aus diesem Grund empfiehlt die Ford-Händler-Dienstleistungsgesellschaft die Zusammenarbeit mit dem System „Fairplay“ der Allianz Versicherung. Dadurch soll das Fairplay-Konzept der Münchener Assekuranz Einzug in die Ford-Partnerbetriebe halten. Das Konzept sieht vor, die Kosten in der Schadenabwicklung über einheitliche Prozesse zu senken. „Natürlich muss die Versicherung auf die Kosten achten. Aber das ständige Kürzen der Margen im Kfz-Betrieb kann nicht der richtige Weg sein“, sagte Michael Wagner, Leiter Kfz-Schaden der Allianz Versicherungs AG und gleichzeitig der geistige Vater des Konzepts.

Die Kooperation sorgt dafür, dass die Kfz-Betriebe aufgrund von gemeinsam vereinbarten Standards die Unfallschäden schnell und unkompliziert abwickeln können und somit die Betriebe wesentlich schneller zu ihrem Geld kommen. Der Geschäftsführer der Ford-Dienstleistungsgesellschaft, Manfred Reddig, begrüßt, dass das Konzept die Schadenabwicklung deutlich beschleunigt. „Wir benötigen derzeit durchschnittlich rund 13 Arbeitstage für die komplette Abwicklung – von der Antragstellung bis zur Vergütung an den Händlerbetrieb“, erklärt Reddig. Noch vor zwei Jahren hätten sie dafür durchschnittlich acht Wochen gebraucht. Reddig freut sich inzwischen über immer mehr Schadensfälle, die sogar innerhalb von acht Arbeitstagen vergütet würden. Allerdings kommen diese schnellen Vergütungszeiten nur zum Tragen, wenn es sich um einen so genannten Fairplay-Fall handelt, bei dem weder ein unabhängiger Gutachter noch ein Rechtsanwalt eingeschaltet werden dürfen.

Der Ford-Händlerverband und die Ford-Serviceorganisation begrüßen die Kooperation mit der Allianz auch, weil sie ein Vertragsverhältnis ohne gegenseitige Abhängigkeiten sei.

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