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Anschlussgarantien für E-Auto-Batterien sind in Arbeit

Autor: Wolfgang Michel

Marcus Söldner ist seit Kurzem Vorstandsvorsitzender der CG Car-Garantie Versicherungs-AG. Weit oben auf seiner Agenda steht ein schwieriger Fall: eine Anschlussgarantie für E-Autos, die auch die Batterie einschließt.

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Marcus Söldner ist Vorstandsvorsitzender der CG Car-Garantie Versicherungs-AG.
Marcus Söldner ist Vorstandsvorsitzender der CG Car-Garantie Versicherungs-AG.
(Bild: Car-Garantie)

Marcus Söldner ist seit Anfang 2019 Vorstandsvorsitzender der CG Car-Garantie Versicherungs-AG. Im laufenden Jahr geht es für ihn unter anderem darum, die Zusammenarbeit mit den Automobilherstellern weiter zu intensivieren. „Derzeit kann ich noch keine Namen nennen. Aber so viel sei schon einmal verraten: Die neuen Kooperationen werden enorme Chancen für unser Unternehmen, aber auch für die entsprechenden Markenhändler mit sich bringen“, sagt Söldner im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Ein weiteres wichtiges Thema stellt für ihn die Elektromobilität dar. Auf die Frage, wie sich diese bereits auf das Geschäft des Garantieversicherers auswirke, antwortet der Vorstandvorsitzende: „Da die reinen Elektrofahrzeuge im Gegensatz zu den Hybridfahrzeugen kaum eine Relevanz im Markt haben, wirken sie sich noch nicht auf unser Geschäft aus. In Sachen reine Elektromobilität befinden wir uns in einer Pilotphase mit einzelnen Herstellern, um ein optimales Versicherungsprodukt zu entwickeln.“

Aktuell bietet das Freiburger Unternehmen für alle Elektro- und Hybridfahrzeuge eine klassische Garantieversicherung an, die aber die Batterie nicht beinhaltet. Wer beispielsweise eine Neuwagenanschlussgarantie für seinen BMW i3 oder E-Golf beim Händler abschließen möchte, bekommt ein ganz normales Angebot für alle wesentlichen Bauteile – exklusive Batterie. „Wir arbeiten mit den Automobilherstellern daran, Programme inklusive Batterie zu entwickeln“, sagt Söldner.

Tarifstruktur noch schwierig festzulegen

Der Risikofaktor eines E-Autos verändere sich im Vergleich zum klassischen Fahrzeug nicht grundsätzlich. Antriebsstrang und Motor oder Elektrik und Elektronik könnten auch bei einem Elektrofahrzeug kaputt gehen und täten es auch. Dass wirklich Neue in Sachen Risikobewertung sei die Batterie und die damit verbundene Frage, ab eine Batterie bereits bei 70, 60 oder erst 50 Prozent Ladekapazität defekt sei. Das gelte es erst noch zu definieren. „Noch ist es schwierig, eine Tarifstruktur festzulegen. Schließlich muss man die Batterie auch in Relation zur Laufleistung des Autos bewerten. Und da sich Batterietechnologien enorm weiterentwickeln, ist das Ganze sehr schwierig“, so Söldner.

Das ausführliche Interview mit Marcus Söldner lesen Sie in unserer Ausgabe 17/18, die am 3. Mai erscheint, und zeitgleich in unseremPLUS-Fachartikel-Bereich. Bereits seit 17 Jahren unterstützt die CG Car-Garantie Versicherungs-AG den Vertriebs Award von »kfz-betrieb«. Im Rahmen der diesjährigen Abendveranstaltung besteht die Möglichkeit, sich persönlich mit Marcus Söldner auszutauschen.Melden Sie sich jetzt zur Preisverleihung an!

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Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«