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Audi startet mit knapp 500 E-Tron-Auslieferungen in Deutschland

Autor: Christoph Seyerlein

Der Audi-Absatz präsentierte sich im März etwas stabiler als zuletzt. Dazu beigetragen hat auch der E-Tron. Zum Start gingen die meisten Auslieferungen nach Norwegen. Zweitgrößter Markt war Deutschland.

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Der Audi E-Tron ist seit März auf der Straße.
Der Audi E-Tron ist seit März auf der Straße.
(Bild: Seyerlein / »kfz-betrieb«)

Audi hat seinen Absatz im März etwas stabilisieren können. Mit 182.750 Neuwagen lieferte der Hersteller nur etwas weniger Autos aus wie im Vorjahresmonat (-0,5 %). Nach dem ersten Quartal 2019 und 447.250 Einheiten steht unter dem Strich allerdings ein deutlicheres Minus.

Von der Konkurrenz liegen die Ingolstädter weiter ein gutes Stück entfernt. Mercedes setzte im März 227.644 Neuwagen ab. Die März-Zahlen von BMW liegen noch nicht vor, zuletzt waren die Münchner aber in der Regel ebenfalls stärker unterwegs als Audi.

Zur leichten Erholung bei der VW-Tochter im März haben mehrere Faktoren beigetragen. Zum Einen ist mit dem E-Tron nun ein komplett neues Modell zumindest in Europa verfügbar. Die meisten Auslieferungen des ersten Audi-Elektroautos gingen zum Start mit 621 Stück nach Norwegen. Zweitgrößter Markt war Deutschland, hier übergab die Marke im März 490 E-Trons an Kunden. Weltweit liegen dem Hersteller nach eigenen Angaben mehr als 20.000 Vorbestellungen für das Auto vor, rund ein Drittel davon kommt aus Norwegen. Die E-Tron-Auslieferungen in den USA starten im Mai. In China kommt das Modell im zweiten Halbjahr zu den Händlern.

Sander: „Fast alle Motor-Getriebe-Varianten homologiert“

Daneben kommt Audi nach eigenen Angaben aber auch bei der WLTP-Zertifizierung seiner gesamten Modellpalette besser voran. Vertriebschef Martin Sander sagte: „Mittlerweile haben wir fast alle Motor-Getriebe-Varianten neu homologiert und bereiten uns auf die zweite WLTP-Stufe vor, die ab Herbst in Kraft tritt.“

Mit Blick auf die einzelnen Märkte zeigt sich, dass Audi im März fast ausschließlich Schwierigkeiten in Südamerika bremsten. In Deutschland (30.167 Einheiten, +6,8 %), Europa (94.100, +1,5 %), den USA (20.302, +1,1 %) und China (55.250, +2,3 %) wuchs die Marke dagegen.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«