Bis 2023 sollen 60.000 Audi R und RS verkauft werden
Das zentrale Argument werde aber auch in Zukunft sportliche Höchstleistung sein. Und die soll für die Kunden schneller verfügbar werden. Bisher hat es im Schnitt rund eineinhalb Jahre gedauert, bis aus einem neuen A3, Q5 oder A6 die Hochgeschwindigkeitsvariante wurde.
Entsprechend kürzer war der mögliche Verkaufszeitraum. Künftig soll bereits ein halbes Jahr nach Erscheinen eines neuen Audi auch die RS-Variante in die Showrooms kommen – und so mehr Kunden überzeugen. Im vergangenen Jahr hat Audi Sport 30.000 R und RS verkauft; bis 2023 will Seebach die Zahl verdoppeln.
Audi kürzt Investitionen – nicht für E-Mobilität
Die Nachhaltigkeits-Pläne von Audi-Sport fügen sich in Audis Gesamtstrategie ein. In Zukunft wollen die Ingolstädter trotz Sparkurs mehr Geld in die Elektromobilität stecken. Nach Information der Deutschen Presse-Agentur soll von den geplanten Investitionen bis 2024 ein großer Teil in elektrische Antriebe und Modelle fließen. „Mit rund 12 Milliarden Euro geben wir bis 2024 mehr als je zuvor für Elektromobilität aus“, so Audi-Finanzchef Alexander Seitz, der in gleicher Funktion zum 1. März nach Wolfsburg zur Kernmarke VW Pkw wechseln wird.
Der Autobauer hat erst kürzlich bei den Investitionen gekürzt. Für die kommenden fünf Jahre bis 2024 will die Volkswagen-Tochter zusammengenommen rund 37 Milliarden Euro – rund 3 Milliarden weniger als zunächst geplant – in Forschung und Entwicklung sowie Sachinvestitionen stecken, wie das Unternehmen mitteilte.
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