Audi-Zentrum Bielefeld beschleunigt von 0 auf 600

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Das Audi-Zentrum will aber nicht nur nah an den Menschen sein, sondern auch nahe am Marktgeschehen. Dass die Bestandsfahrzeuge richtig eingepreist sind, überwacht das Unternehmen permanent mit spezieller Software. Für den Salesmanager Gebrauchtwagen, Torben Tramm, ist es wichtig, „preisdynamisch und eng am Markt“ zu agieren. Damit spricht der Standort auch Kunden außerhalb der ostwestfälischen Kernregion an. Zu 40 Prozent handelt es sich derzeit um regionale, zu 60 Prozent um überregionale Kunden. Dieses Verhältnis will der noch junge Standort aber drehen, weil nur regionale Kunden auch in die Werkstatt kommen, um ihre Fahrzeuge warten oder reparieren zu lassen.

Im Neuwagengeschäft setzt das Audi-Zentrum Bielefeld auf digitale Schauraumelemente der neuesten Generation, um Kunden zu einer Kaufentscheidung zu führen. Der Standort ist mit einer sogenannten Customer Private Lounge ausgestattet: Dabei handelt es sich um separate Verkaufsräume, die mit Material- und Farbmustern sowie digitalen Großbildschirmen ausgestattet sind. Auf diesen Monitoren lassen sich mit Tabletcomputern Fahrzeuge konfigurieren. Jeder Verkäufer ist zu diesem Zweck mit einem Tablet ausgestattet.

Bei der Customer Private Lounge in Bielefeld wurde nicht gekleckert: Es handelt sich nach Angaben des Audi-Zentrums um die europaweit größte. Der Bildschirm dort hat eine Diagonale von drei Metern. Neben der Lounge ist es auch in der Sportwagen-Ecke im Showroom möglich, Fahrzeuge digital zusammenzubauen und zu demonstrieren. Kunden, die selbst mit ihren mobilen Geräten im Showroom oder auf dem Hof recherchieren wollen, haben überall Zugriff auf kostenloses WLAN. Das Audi-Zentrum Bielefeld handelt also getreu dem Herstellermotto: Vorsprung durch Technik.

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