Auer investiert 3,5 Millionen Euro in Jaguar Land Rover

Autor: Julia Mauritz

In Stockach eröffnet die Autohausgruppe am kommenden Wochenende ihren neuen Showroom für die britischen Marken. Perspektivisch will das Unternehmen jährlich 700 Neuwagen der beiden Fabrikate vermarkten.

Firmen zum Thema

Der Showroom für die beiden Marken ist rund 1.000 Quadratmeter groß.
Der Showroom für die beiden Marken ist rund 1.000 Quadratmeter groß.
(Bild: Mauritz / »kfz-betrieb«)

Nach rund 18-monatiger Bauzeit eröffnet die Auer-Gruppe an diesem Wochenende in Stockach offiziell ihr Jaguar-Land-Rover-Autohaus. Gute drei Millionen Euro hat das familiengeführte Unternehmen in den Bau im neuen Erscheinungsbild der britischen Premiummarken investiert.

Deutschlandweit ist die Auer-Gruppe der 27. Jaguar-und-Land-Rover-Händler, der die neue CI der beiden britischen Traditionsmarken eingeführt hat. Aber sie ist das erste Unternehmen, das keinen Stand-Alone-Betrieb für die beiden britischen Marken gebaut hat. Der rund 1.000 Quadratmeter große neue Showroom ist architektonisch mit dem BMW-Hauptbetrieb verbunden.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 13 Bildern

2016 hatte das Unternehmen rund 200 Neuwagen der Marke Land Rover und 100 der Marke Jaguar abgesetzt. „In den kommenden Jahren wollen wir die Zahl der verkauften Land Rover verdoppeln und die von Jaguar sogar verdreifachen. Dazu werden wir mittelfristig analog zu den Verkaufszahlen auch weitere Arbeitsplätze schaffen“, unterstreicht Geschäftsführer Karl-Heinz Auer. Aktuell beschäftigt die Gruppe drei exklusive Jaguar-Land-Rover-Verkäufer und acht Servicemitarbeiter.

Auf insgesamt 2.000 Quadratmetern Verkaufs- und Servicefläche bietet Auer zudem eine Dialogannahme und acht Werkstattarbeitsplätze. Dazu kommt eine Ausstellungsfläche für Approved-Gebrauchtwagen.

Als besonderen Service will Auer künftig auch Online-Terminvereinbarungen anbieten und testet zudem einen Whatsapp-Service für seine Jaguar-Land-Rover-Kunden. Diese können über diesen Weg ihren Serviceberater kontaktieren, um kleinere technische Fragen zu lösen.

Im Rahmen des Neubaus hat die Autohausgruppe, die auf ihrem 35.000 Quadratmeter großen Gelände neben dem Hauptfabrikat BMW auch Mini, Lotus sowie sieben Motorradmarken vertreibt, auch in ein größeres Reifenlager investiert: In ihm finden rund 2.400 Reifensätze Platz. Zudem hat Karl-Heinz Auer eine Auslieferungshalle mit vier markenspezifischen Auslieferungsboxen gebaut, inklusive eines großen Fahrzeug-Warteraums, in dem die aufbereiteten Neuwagen für ihre neuen Besitzer parat stehen.

Die Stockacher Auer-Gruppe hat 2016 an ihren fünf Standorten rund 4.500 Neu- und Gebrauchtwagen verkauft und mit 250 Mitarbeitern 120 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

(ID:44617779)

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Redakteurin