Autohero Online-Autohändler erhöht Kapazitäten in der Aufbereitung

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Mit drei neuen Aufbereitungszentren will die Auto-1-Gruppe ihr Einzelhandelsgeschäft über den Online-Gebrauchtwagenhändler Autohero ausbauen. Die Aufbereitungskapazität wächst dadurch beträchtlich.

Autohero will mit Gebrauchtwagen punkten. Um damit Geld zu verdienen, braucht es straffe Prozesse – und eine ordentliche Aufbereitung der Autos.(Bild:  Autohero)
Autohero will mit Gebrauchtwagen punkten. Um damit Geld zu verdienen, braucht es straffe Prozesse – und eine ordentliche Aufbereitung der Autos.
(Bild: Autohero)

Der börsennotierte Gebrauchtwagen-Konzern Auto 1 ist noch immer nicht in den schwarzen Zahlen. Ein wesentlicher Hebel auf dem Weg zur Profitabilität sollen schlanke Aufbereitungsprozesse sein. Auch deshalb baut das Unternehmen an verschiedenen Orten Aufbereitungszentren. Nun hat es drei weitere „Produktionszentren zur Aufbereitung von Gebrauchtwagen“ in Frankreich, Schweden und Österreich bekannt gegeben.

Sie sollen der Aufbereitung von Fahrzeugen für den eigenen Einzelhandel über den Online-Gebrauchtwagenhändler Autohero dienen, wie Auto 1 mitteilte. Zur Gruppe gehören daneben die Ankaufplattform Wirkaufendeinauto.de und die B2B-Plattform Auto1.com, über die auch Händler Fahrzeuge zu- und verkaufen können.

Mit den aktuellen Eröffnungen schließe das Unternehmen die erste Phase seines paneuropäischen internen Netzwerks ab, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Die zusätzlichen Anlagen erhöhen den Angaben zufolge die Retail-Produktionskapazität der Auto-1-Group um ein Fünftel (+22 %). Pro Jahr könne das Unternehmen bis zu 179.900 Fahrzeuge aufbereiten.

Hinter diesen Zahlen steckt die Hoffnung auf Wachstum. In diesem Jahr plant die Auto-1-Group gemäß Zahlen aus dem Frühjahr 2023 mit einem Absatz von 65.000 bis 70.000 Autos über Autohero. Die Gruppe will in diesem Jahr noch viel mehr verkaufen, nämlich insgesamt 625.000 bis 690.000 Autos über alle Vertriebssparten hinweg. Der Absatz im Einzelhandel würde damit etwa ein Zehntel ausmachen.

Die Aufbereitung in Montataire in Frankreich, 70 Kilometer von Paris entfernt, steht auf einer Fläche von 71.500 Quadratmetern und kommt auf eine Jahreskapazität von 25.000 Fahrzeugen. Die Anlage in Wien, Österreich, ist mit 7.000 Quadratmetern und einer Kapazität von 3.000 Einheiten deutlich kleiner. Das Produktionszentrum in Arlandastad, Schweden, 40 km von Stockholm entfernt, umfasst 8.000 Quadratmeter und ist für 4.500 Fahrzeuge pro Jahr gut.

Mit der Aufbereitung in eigener Hand hält Autohero auch die Wertschöpfung im Unternehmen. Die neuen Zentren seien ein weiterer Schritt auf dem Weg, mittelfristig mehr als 90 Prozent aller Retail-Fahrzeuge selbst aufzubereiten. Die neuen Standorte verbreiterten „das Fundament für das weitere Wachstum ihres Autohero-Geschäfts“.

Für Christian Bertermann, Vorstandschef und Mitbegründer der Auto-1-Group, ist diese Insourcing-Strategie wesentlich, um jeden Schritt des Prozesses vollständig zu kontrollieren. Zu den Produktionsschritten gehören die Qualitätskontrolle, die Aufarbeitung, die Reinigung sowie die Erstellung von Fotos und Videos der Autos, die im Anschluss möglichst schnell vermarktet werden sollen.

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