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Autoforum Ahaus: Serviceannahme ganz nach Kundenwunsch

Autor: Ottmar Holz

Das Autoforum Ahaus hat in den drei Jahren nach dem großen Umbau die damals neu aufgesetzten Serviceprozesse genau nachjustiert. Damit schafft es den Spagat zwischen analog und digital und wandelt sich zum umfassenden Mobilitätsdienstleister.

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Bllick vom Gebäck zum Gepäck(-raum). Im Autoforum Ahaus kann man frisch gestärkt vom Kauf eines Krapfens der Bäckerei Ebbing direkt zum Kauf eines Dacia Duster übergehen.
Bllick vom Gebäck zum Gepäck(-raum). Im Autoforum Ahaus kann man frisch gestärkt vom Kauf eines Krapfens der Bäckerei Ebbing direkt zum Kauf eines Dacia Duster übergehen.
(Bild: Holz / »kfz-betrieb«)

Wer einen Besuch in der Peripherie des Städtchens Ahaus macht, sollte nicht mit der Bahn anreisen. Auch ein intensiv suchender Blick nach einem weiterführenden ÖPNV findet kein Fortkommen. Ein paar Busse steuern mit vielen Schülern an Bord ohne Zwischenhalt umliegende Gemeinden an, ein Taxi hätte man per Telefon vorbestellen müssen. Kurz und gut – ohne eigenes Auto ist man in Ahaus ziemlich aufgeschmissen. Ein gutes Pflaster für Autohändler also; aber das ist nicht der einzige Grund für den geradezu kometenhaften Aufstieg des Autoforums Ahaus, einen Mehrmarkenbetrieb der Bleker-Gruppe. Einen großen Teil hat daran sicher der schmucke, 2.000 Quadratmeter große Neubau.

Knapp fünf Millionen Euro hat Bleker in den Umbau des seit 1983 hier ansässigen Betriebs investiert; herausgekommen ist ein einladendes und transparentes Gebäude, das den mittlerweile sechs Marken ein gemeinsames Dach über den in der jeweils aktuellen Marken-CI gehaltenen Einzelabteilungen gibt.

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Standortleiter Stefan Swoboda und seine 72 Mitarbeiter aus sieben Nationen bilden das Team am Standort in der Von-Braun-Straße. Allein zwölf Automobilverkäufer sorgen für die nötigen Sales, und die Mitarbeiter im Aftersales geben jeden Tag ihr Bestes, um den Kunden nach dem Kauf glücklich zu machen. Das gelingt ihnen offensichtlich sehr gut, denn nach 768 und 913 Neuwagen in den Jahren 2017 und dem schon nicht mehr ganz einfachen 2018 will (und vermutlich wird) Stefan Swoboda dieses Jahr stolze 1.012 Fahrzeuge absetzen. „Ziele, die ich mir setze, werde ich auch erreichen“, bekräftigt er selbstbewusst die eigenen Ambitionen. Bisher hat das auch geklappt – bezogen auf das Jahr 2015 (vor dem Umbau) bedeutet das eine steile Steigerung um immerhin 254 Prozent.

Service ganz nach Wunsch

Zwei Direktannahmen unter der Ägide von Tatjana Neuhäusel bilden das Eintrittstor in das Serviceparadies. Neuhäusel koordiniert die Service-Terminvereinbarung und steuert die Kunden auf Wunsch auch auf den Annahmestand mit dem API-Spurvermessungsroboter. Doch das will durchaus nicht jeder Kunde, und es macht bei Leasingfahrzeugen auch wenig Sinn. Daher ist es nur ein zusätzliches Angebot – es gibt bei Bleker für die Kunden keinen Zwang, an einer oft als Verkaufsveranstaltung empfundenen Maßnahme teilzunehmen. Serviceleiter Axel Schulze Höckelmann hat auch rein gar nichts gegen „Schlüsselwerfer“ – immerhin sind das auch die Kunden mit dem größten Vertrauen in ihr Autohaus.

Preisverleihung am 25. November in Würzburg

Mit ihrem unbedingten Siegeswillen haben die Mannschaft und allen voran der Serviceleiter von Bleker, Axel Schulze Höckelmann, die Jury überzeugt. Der Betrieb hat es erneut mit seinen Serviceideen in die Top Ten des Service Awards geschafft – des wichtigsten herstellerneutralen Wettbewerbs für markengebundene Werkstätten in Deutschland. Von den guten Serviceleistungen des Unternehmens überzeugte sich die Jury vor Ort. Sie besteht aus Vertretern der Redaktion »kfz-betrieb« sowie der Sponsoren Continental, Loco-Soft und TÜV Nord.

Welche Platzierung genau herausspringt, erfährt das Unternehmen bei der Verleihung des Service Awards, die am 25. November 2019 in Würzburg stattfindet. Hier kommen jährlich rund 250 Gäste aus der gesamten Automobilbranche zusammen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter www.service-award.de.

Am Tag nach der Preisverleihung, dem 26. November 2019, finden die Autoservicetage statt. Das Forum für markenübergreifendes Servicemanagement im Autohaus nutzen Inhaber, Geschäftsführer und Serviceleiter aus Autohäusern sowie Experten und Dienstleister aus der Kfz-Branche, um über ihr Aftersales-Geschäft zu diskutieren. Branchenvorträge, Serviceideen, die Gelegenheit zum Austausch und die umfangreiche Ausstellung kennzeichnen die Autoservicetage. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://www.kfz-betrieb.vogel.de/redirect/884701/d3d3LmF1dG9zZXJ2aWNldGFnZS5kZQ/1ccf1ad2855eed85d6107bdb61bcfa8b0c50fb6d5a6854bf24fe6f91/article/.

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 Ottmar Holz

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Redakteur Service und Technik