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Autohaus Best eröffnet Audi-Zentrum Hanau

Autor: Martin Achter

Sieben Millionen Euro hat die neue Repräsentanz der Ingolstädter Premiummarke in Hessen gekostet: Die regionalen Investoren peilen einen Absatz im vierstelligen Bereich an.

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Die Investorenpartner Autohaus Best, Autohaus Gelnhausen und APM AG investierten sieben Millionen Euro in das neue Audi-Zentrum Hanau.
Die Investorenpartner Autohaus Best, Autohaus Gelnhausen und APM AG investierten sieben Millionen Euro in das neue Audi-Zentrum Hanau.
(Foto: Achter)

Die Automobilpartner Hanau AG will mit dem neuen Audi-Zentrum Hanau künftig jährlich bis zu 1.000 Fahrzeuge im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus verkaufen. Für den Standort, der am kommenden Montag offiziell an den Start geht, sei für dieses Jahr zunächst ein Absatz von 200 Neuwagen und 300 Gebrauchtwagen geplant, sagte Vorstand Marcus Müller am Dienstag in Hanau vorab auf einer Eröffnungspressekonferenz. Das Vertriebsgebiet biete das Potenzial, den Absatz auszubauen.

Die Automobilpartner Hanau AG ließ sich die Immobilie im Gewerbegebiet „Kinzigbogen“ sieben Millionen Euro kosten. Hinter der Investoren-Gruppe steht ein regionaler Zusammenschluss von Unternehmern: Marcus und Frank Müller vom Autohaus Best in Mühlheim am Main, Ulrich Liebsch und Iris Geiger-Schreiber vom Autohaus Gelnhausen sowie der Unternehmensverbund APM AG aus Eschborn. Das Autohaus Best ist mit 52 Prozent Mehrheitseigner des neuen Standortes. Es verfügt über vier Standorte in der Region mit insgesamt 350 Mitarbeitern.

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Für dieses Jahr rechnet die Best-Gruppe mit einem Umsatz von 15 Millionen Euro am neuen Standort und 5.000 verkauften Werkstattstunden. Die Werkstattauslastung könnte bis auf 8.000 Stunden steigen. Zum Start arbeiten 33 Mitarbeiter im neuen Zentrum. Laut Vorstand Müller könnte die Zahl auf bis zu 50 steigen.

„Wir sind ein echter Familienbetrieb und deswegen nahe am Kunden“, betonte Müller in seiner Eröffnungsrede. Dies sei das Erfolgsrezept sämtlicher Standorte der Gruppe.

Der Bau der Immobilie auf dem 13.500 Quadratmeter großen Grundstück in der aktuellen Terminal-Bauweise Audis dauerte rund neun Monate. Die Planungen für das Projekt liefen seit Sommer 2013.

Die Automobilpartner Hanau AG will in dem Zentrum auch digitale Schauraumelemente der neuesten Generation einsetzen. Geplant ist eine sogenannte „Customer Private Lounge“. Kunden können in diesem Séparée zusammen mit dem Verkaufsberater auf einem 23 Zoll großen Tablet-Computer ein Wunschfahrzeug konfigurieren und es sich anschließend auf einem 80 Zoll großen Bildschirm an der Wand anzeigen lassen. So soll der Kunde schon im Schauraum einen möglichst detailreichen Eindruck von dem Fahrzeug erhalten, das er kaufen möchte.

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Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«