Autohaus Gembella in Braunschweig ist insolvent
Die FPG-Autohausgruppe (VW, Audi, Skoda Service) mit drei Standorten in Braunschweig, Gommern und Haldensleben steht kurz vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die 130 Mitarbeiter können nicht mehr bezahlt werden.
Die FPG-Autohausgruppe (VW, Audi, Skoda Service) mit drei Standorten in Braunschweig, Gommern und Haldensleben hat in der vergangenen Woche Insolvenz beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Peter Steuerwald berufen. Dies bestätigte ein Mitarbeiter des Autohauses am Donnerstag auf Anfrage der Redaktion. Für weitere Stellungnahmen waren allerdings weder der Geschäftsführer des Betriebs noch der zuständige Anwalt zu erreichen. Eine VW-Sprecherin sagte, man wolle zu dem „sehr speziellen Fall“ keine Stellungnahme abgeben.
Wie in der „Braunschweiger Zeitung“ zu lesen war, hatte die VW-Bank dem Unternehmen zuvor die Kreditlinien gekündigt. Das Tagesgeschäft des Autohauses laufe zunächst weiter, der Belegschaft in Heldensleben soll aber bereits zum Jahresende gekündigt worden sein. Die 130 Gembella-Mitarbeiter hätten seit Oktober keinen Lohn mehr erhalten, entsprechende Zahlungen sollten aber über das so genannte Insolvenzgeld der Arbeitsagentur bis einschließlich Dezember gewährleistet sein.
Wie der vorläufige Insolvenzverwalter der Zeitung sagte, gibt es für den Braunschweiger Standort offenbar einen Kaufinteressenten.
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