Autohaus Oppel: Jetzt geht's mit Peugeot los

Ansbacher Familienbetrieb eröffnet offiziell den neuen Peugeot-Showroom

| Autor: Christoph Baeuchle

Neu beim etablierten Mercedes-Händler Autohaus Oppel ist die Marke Peugeot.
Neu beim etablierten Mercedes-Händler Autohaus Oppel ist die Marke Peugeot. (Bild: Autohaus Opel)

Bereits im Sommer hat Peugeot Deutschland den Neuzugang im Netz vermeldet, jetzt hat das Autohaus Oppel offiziell seine Türen geöffnet. Der fränkische Familienbetrieb hat mit rund 450 Kunden den neuen Peugeot-Showroom eingeweiht. Auf rund 300 Quadratmeter präsentiert der Händler die verschiedenen Modelle der französischen Marke.

Zuvor wurde kräftig umgebaut: neue Fliesen, neue Möbel, neue Logos. „Insgesamt haben wir rund 200.000 Euro in die Marke investiert“, erläutert Susanne Oppel, geschäftsführende Gesellschafterin des Autohauses Oppel, im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Dabei seien die Investitionen in Mitarbeiterschulungen und IT enthalten.

Im dreistöckigen Gebäude seines Ansbacher Hauptsitzes hat das Autohaus die unterste Ebene für Peugeot gestaltet. Auf den beiden anderen Stockwerken zeigt der etablierte Mercedes-Händler neue Modelle mit dem Stern. Bereits vor zwei Jahren hat das Autohaus in seinen Filialen die Marke Suzuki eingeführt.

„Die Kombination mag auf den ersten Blick etwas überraschen, aber wir haben uns diesen Schritt gut überlegt“, erläutert Oppel. Die 43-Jährige trägt als Enkelin des Firmengründers Johann die Verantwortung für das Familienunternehmen in der dritten Generation. Peugeot sei eine Marke des preiswerteren Segments mit einem großen Entwicklungspotenzial, die sehr gut die Premiummarke Mercedes-Benz ergänze.

In den nächsten drei Jahren soll die Anzahl der verkauften Peugeot-Neufahrzeuge inklusive der Transportersparte in Ansbach 150 Einheiten erreichen. Im ersten Jahr sollen es etwa 80 Fahrzeuge werden.

Autohaus Oppel: Über 90-jährige Tradition

Das Autohaus Oppel hat eine lange Tradition. Ursprünglich war das Unternehmen eine reine Spedition. Den Grundstein legten Johann und Walburga Oppel im Jahr 1928: Sie gründeten ein Fuhrunternehmen. Zunächst mit Ochsen und Pferden, später mit Lkws.

Zur Spedition kam der Handel mit gebrauchten Fahrzeugen hinzu. Ende der Sechzigerjahre schließlich fällt die verwitwete Walburga Oppel eine wegweisende Entscheidung: Das Speditionsgeschäft sollte um die Wartung und Instandsetzung von Fahrzeugen ergänzt werden. Der Grund: Das Transportunternehmen setzte bereits seit vielen Jahren seinen eigenen Fuhrpark instand, verfügte also über das notwendige Werkzeug und Know-how. 1970 kam dann der erste Servicevertrag mit Daimler zustande. Neun Jahre später übernahm Oppel den örtlichen Mercedes-Benz-Vertreter. Seither darf der Betrieb auch Neufahrzeuge verkaufen.

Später sammelte das Autohaus Erfahrungen mit diversen Marken: Von 1999 bis 2008 war Oppel Vertragshändler von Chrysler, Jeep und Dodge in Ansbach. 2004 bis 2008 kam Mitsubishi hinzu.

In den vergangenen Jahren ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. An sechs Standorten in Bayern und Sachsen vermarkten heute rund 400 Mitarbeiter jährlich etwa 1.600 gebrauchte Pkws und Transporter sowie 900 neue Pkws der Marken Mercedes-Benz, Suzuki und Smart, 600 neue Transporter und 180 neue Lkws.

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