Autohaus Penning entwickelt Seat zum Publikumsmagneten

Autor Andreas Grimm

Aus einer Zweitmarke wird Seat für das Autohaus Penning immer mehr zu einem Volumenbringer. Nun investierte der Händler in die moderne CI des Fabrikats und erntet viel Lob und Zuspruch von seinen Kunden.

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Das Autohaus Penning hat in Neuenburg/Friesland sein Seat-Geschäft mit einem neuen Showroom auf neue Füße gestellt.
Das Autohaus Penning hat in Neuenburg/Friesland sein Seat-Geschäft mit einem neuen Showroom auf neue Füße gestellt.
(Bild: Penning)

Das Autohaus Penning erwartet steigende Verkäufe mit den Produkten der Marke Seat. Um die Kundenwünsche zu erfüllen, aber auch um den Ansprüchen des Importeurs an den zeitgemäßen Markenauftritt gerecht zu werden, hat der Händler im friesischen Neuenburg in der Nähe von Wilhelmshaven einen neuen Schauraum für das spanische Fabrikat gebaut. Am 3. November feierte die Familie Penning mit 400 Gästen die Eröffnung.

Entstanden ist auf dem 13.000 Quadratmeter großen Areal, das auch den ursprünglichen Mitsubishi-Betrieb des Händlers beherbergt, ein Showroom mit 400 Quadratmetern und drei Verkäuferplätzen. Dazu stehen noch 75 Quadratmeter für Büros zur Verfügung. Geschäftsführer Arnim Penning hat in den Neubau 550.000 Euro investiert. Die Bauphase dauerte etwa sechs Monate.

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Penning verkaufte zuletzt 120 Neuwagen des spanischen Fabrikats und rechnet nun zügig mit einem Wachstum auf 200 Neuwagen. Die Marke Seat hat aus seiner Sicht Potenzial, insbesondere am Standort des Händlers. Der nächste Seat-Betrieb ist 30 Kilometer entfernt. Als Penning Seat als Zweitmarke zu Mitsubishi im Jahr 2009 aufnahm, besetzte er einen Open Point. Zunächst wurde sie im bestehenden Showroom mitverkauft, doch langfristig gefiel die Situation weder dem Unternehmen noch dem Importeur.

„Spätestens seit den Modelleinführungen der letzten Jahre war klar, dass die Marke mehr Platz braucht“, berichtet Penning, der den Betrieb in zweiter Generation führt. Sein Vater Claas Penning hatte 1979 mit einer Werkstatt begonnen, 1986 kam eine Tankstelle dazu. Seit 1992 handelt der Familienbetrieb mit Mitsubishi, und verkauft mit der Marke rund 200 Neuwagen im Jahr.

„Mit Seat konnten wir damals schon viele Neukunden ansprechen, da quasi keine Kannibalisierung mit Mitsubishi stattfindet“, sagte Penning. Mit den aktuellen Skoda-Produkten hat sich die Klientel weiter gewandelt – und ist anspruchsvoller geworden. Auch das sprach für einen Neubau, das nun Platz bietet für 200 Seat-Fahrzeuge (NW+GW).

Die offizielle Eröffnung des Neubaus am 3. November bezeichnet Arnim Penning als „gelungen“. Bei den Gästen – Kunden, Geschäftspartner, Nachbarn, Mitarbeiter – stieß die Marke Seat auf großes Interesse. Besonders der neue SUV Arona zog die Blicke auf sich, berichtet der Geschäftsführer. In kurzer Zeit hatte er sechs Neuwagen des Modells verkauft. Daneben sorgten ein DJ und Live-Musiker, ein Feuerschlucker und eine fliegende Cocktail-Bar für eine ausgelassene Atmosphäre im Seat-Autohaus.

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