Autolevy lebt besondere Unternehmenskultur

Auszeichnung in der Kategorie Vertriebsmanagement des Vertriebs Awards 2018

| Autor: Joachim von Maltzan

Autolevy ist in Düsseldorf in der Automeile am Höherweg ansässig.
Autolevy ist in Düsseldorf in der Automeile am Höherweg ansässig. (Bild: Autolevy)

Eine Glocke und eine Feuersirene im Autohaus? Die Sirene macht ja noch Sinn, aber die Glocke? Bei Autolevy in Düsseldorf werden beide aktiv genutzt. Der Glockenschlag steht jeweils für ein verkauftes Auto, und die Sirene kommt zum Einsatz, wenn ein Verkäufer sein Monatsziel erreicht hat.

Beide Elemente sind beispielhaft für die besondere Unternehmenskultur, die bei dem Düsseldorfer Toyota- und Lexus-Händler herrscht. Frank Levy, geschäftsführender Gesellschafter des Autohauses, legt großen Wert auf ein offenes und motivierendes Vertriebsmanagement. Das zeigt zum Beispiel das Zielebuch, das der Unternehmer eingeführt hat. Regelmäßig einmal im Quartal sprechen die Vorgesetzten mit ihren Mitarbeitern über deren Arbeitsleistung, analysieren miteinander den Istzustand, ermitteln eine Leistungsnote und formulieren gemeinsam die Ziele des Mitarbeiters. Diese tragen sie dann in das Zielebuch ein, in das jeder Mitarbeiter hineinschauen kann.

Übrigens wird bei Autolevy nicht nur die Leistung der Mitarbeiter durch ihre Vorgesetzten bewertet. Umgekehrt benotet auch die Belegschaft ihre Chefs bis hin zum Inhaber.

Das gleiche Recht gesteht Levy auch den Kunden zu. Er hat die Firma Concertare beauftragt, sein Unternehmen regelmäßig aus der Sicht des Kunden unter die Lupe zu nehmen. Mit sogenannten Performance-Checks lässt er eine objektive Evaluation von Geschäftsvorfällen aus Kundensicht durchführen, und zwar anhand genau definierter, realistischer Testszenarien. Die Ergebnisse spricht Levy regelmäßig mit den Mitarbeitern durch und leitet daraus Handlungsempfehlungen für die Mitarbeiter ab.

Genaue Analyse

Die Testresultate helfen der Führungscrew, zu analysieren, wie sich die Leistungen ihrer Mitarbeiter entwickeln. Sie können daran erkennen, wo Handlungsbedarf besteht und wo die High- oder die Low-Performer im Unternehmen sitzen.

Diese Maßnahmen zeigen bereits Wirkung. Levy erläutert: „Wir haben eine deutliche Verbesserung in den letzten Jahren festgestellt und glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Um die Mitarbeiter zusätzlich zu motivieren, haben wir eine A-, B- und C-Bewertung eingeführt, die sich auch in den jeweiligen Erfolgsprämien niederschlägt.“ Der Unternehmer misst dafür die Leistungen seiner Mannschaft regelmäßig anhand des Engagement-Index von Gallup.

Demnach sind in den deutschen Unternehmen üblicherweise 15 Prozent der Mitarbeiter hoch motiviert. 70 Prozent arbeiten durchschnittlich und haben eine geringe emotionale Bindung an ihren Arbeitgeber. Die restlichen 15 Prozent fühlen sich emotional überhaupt nicht gebunden und erbringen entsprechend unterdurchschnittliche Leistungen.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45304685 / Neuwagen)

Plus-Fachartikel

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

Byton: „Ein digitales Erlebnis“

45.000 Euro netto will das chinesische Start-up Byton für sein Elektro-SUV M-Byte verlangen. Nach dem Start in China Anfang 2020 soll das Auto ein Jahr später auch nach Europa kommen. Byton-Manager Andreas Schaaf erläutert die Pläne des Fabrikats. lesen

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi: Räuber oder Robin Hood?

Caroobi schaltet sich immer häufiger zwischen freie Werkstatt und Endkunde. Aus Sicht der Berliner geschieht das nur zum Vorteil der Betriebe. Die künftigen Pläne des Start-ups erläutert Geschäftsführer Philipp Grosse Kleimann. lesen