Pkw-Neuzulassungen Automarkt in Österreich noch deutlich unter Vorkrisenniveau

Autor Andreas Wehner

Die österreichischen Pkw-Neuzulassungen sind im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,2 Prozent gestiegen. Allerdings war der Markt im März 2020 aufgrund des Corona-Lockdowns eingebrochen. Das Niveau von vor der Krise ist noch weit entfernt.

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Die Pkw-Verkäufe in Österreich liegen noch deutlich unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.
Die Pkw-Verkäufe in Österreich liegen noch deutlich unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2019.
(Bild: Grimm/»kfz-betrieb«)

Der Pkw-Markt in Österreich hat im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zugelegt, lag aber noch deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Nach Angaben von Statistik Austria wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres 63.522 Pkw neu zugelassen. Das waren 16,2 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020, als der erste Lockdown in der Corona-Krise den Markt ausgebremst hatte.

Dabei legten unter den 20 größten Marken fast alle zu: Lediglich Hyundai verbuchte von Januar bis März ein Minus von 28,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Den deutlichsten Zuwachs weist die Statistik mit plus 121,6 Prozent für Tesla aus.

Dass die Krise noch nicht überwunden ist, zeigt jedoch ein Blick auf die ersten drei Monate des Jahres 2019. Damals registrierte Statistik Austria mit 80.855 Fahrzeuge noch deutlich mehr Neuzulassungen.

Deutlich im Aufwind waren alternativ angetriebene Fahrzeuge. So verzeichnete Statistik Austria für das erste Quartal 2021 bei den rein elektrischen Pkw mit 6.620 Einheiten ein Plus von 172,7 Prozent. Der Anteil neu registrierter Elektroauto lag bei 10,4 Prozent. Im Vorjahreszeitraum betrug er noch 4,4 Prozent.

Benzin-Hybrid-Pkw (10.483, +138,3%) und bei Diesel-Hybrid-Pkw (3.462, +188,3%) beobachtet. Es wurden aber auch mehr benzinbetriebene Pkw zugelassen (26.639, +5,6%). Rückläufig waren hingegen die Neuzulassungen von dieselbetriebenen Pkw (16.291, -23,6%). Der Anteil an neu zugelassenen Pkw mit rein elektrischem Antrieb lag bei 10,4% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr (4,4%) mehr als verdoppelt.

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